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Aktuelles aus dem Ortsverein

Wann findet die nächste Veranstaltung der Elmshorner SPD statt? Welche Neuigkeiten gibt es aus dem Ortsverein? Welche Themen bewegen die Genossen aus der Krückaustadt?

In diesem Bereich können Sie sich über die aktuellen Termine und die neuesten Nachrichten aus dem SPD Ortsverein Elmshorn informieren.

Ebenso finden Sie hier Informationen über die Arbeitsgemeinschaften (AG), die in und um Elmshorn aktiv sind.

"Schule muss Kinder und Jugendliche individuell fördern!"

Volles Haus beim SPD-Bildungsforum mit Bildungsministerin Wende in Elmshorn

Der Raum konnte die Interessierten gar nicht alle fassen. Zum Bildungsforum der Kreis Pinneberger SPD im Café Auszeit am See mit der Bildungsministerin des Landes Schleswig-Holstein Wara Wende zum Thema „Schule für die Zukunft“ hatten sich über 100 Bildungsinteressierte und Bildungsengagierte aus Elmshorn und dem übrigen Kreisgebiet eingefunden, die mit der Ministerin und den Bildungspolitikern Ernst Dieter Rossmann für den Bundestag sowie Beate Raudies und Kai Vogel für den Landtag diskutieren wollten.

Beate Raudies, stellvertretende Vorsitzende des Bildungsausschusses im Schleswig-Holsteinischen Landtag, freute sich in ihren Begrüßungsworten jedenfalls sehr über das große Interesse von Seiten der Schulleiter und Lehrkräfte aller Schularten, von Eltern, Kommunalpolitikern und auch weiteren Gästen. Beate Raudies: „Das neue Schulgesetz ist nach einem wirklich sehr langen offenen Prozess entstanden und hat auch eine breite Zustimmung gefunden. Es kommt jetzt darauf an, in der Entwicklung vor Ort die Möglichkeiten aufzugreifen und trotz der knappen Finanzmittel Schulentwicklung möglich zu machen.“

Die Länder und Kommunen finanzieren immerhin mit 92 Prozent den Großteil der öffentlichen Bildungsausgaben, wie der bildungspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion und Elmshorner SPD-Ortsvorsitzende Ernst Dieter Rossmann in seinem Beitrag herausstellte. Umso wichtiger sei es, dass mit den sechs Milliarden Euro, die von der Großen Koalition jetzt für vier Jahre zusätzlich zur Entlastung der Länder zur Verfügung gestellt werden sollen, zielgerichtet von den Ländern Schlüsselprojekte finanziert werden. Rossmann: „Tatsächlich reichen diese zusätzlichen Mittel nicht aus, um den Durchschnitt vergleichbarer Staaten zu erreichen und den Bildungsbedarf zu finanzieren. Aber CDU/CSU wollten hier nicht die notwendigen 20 Milliarden Euro zusätzlich bereitstellen, die wir von der SPD aus finanzieren wollten, so dass die sechs Milliarden zumindest ein Teilerfolg sind.“

Das Leitmotiv für die Schule von morgen ist dabei nach der vorgestellten Kernthese von Ministerin Wende die „individuelle Förderung der Kinder und Jugendlichen durch Schule“, der eine grundsätzliche Offenheit jeder Lernbiographie zu Grunde liegt.  Mit der grundsätzlichen Verständigung auf drei Wege zum bestmöglichen Schulabschluss über Gemeinschaftsschule, Gymnasium oder berufsbildende Schulen als Grundlage sieht die Ministerin jetzt die Qualitätsentwicklung im differenzierten Unterricht, die Verstärkung der Beratung bei der Schulartwahl und im Bildungsergebnis, die Entwicklung der Inklusion und den Ausbau von guter Ganztagsschule im Vordergrund. Ministerin Wende warb zugleich dafür, diese Schulentwicklung als mittel- und längerfristigen Prozess anzusehen. „Wir  brauchen einen langen Atem und müssen allen Beteiligten auch Zeit geben, Schule gemeinsam weiter zu verbessern“, so die Ministerin. Dafür sei ein Beispiel auch die Lehrkräftequalifizierung, die mit einer veränderten, d.h. stärker pädagogisch orientierten Lehrerausbildung an den Hochschulen in Kiel und Flensburg sich auf die veränderten Bedarfe einstellen würde. Wende: „Das wird sich auch im Lehrkräftebildungsgesetz wiederfinden, das wir jetzt in Schleswig-Holstein entwickeln werden.“

Kai Vogel, schulpolitischer Sprecher der SPD im Landtag aus Pinneberg, stellte in seinem Beitrag die Vielfalt der Bedingungen im Flächenland Schleswig-Holstein heraus. Während in anderen Landesteilen sowohl Grundschulen wie auch weiterführende Schulen unter einschneidendem Schülerverlust stehen, gäbe es solche Probleme im Kreis Pinneberg nicht. Sowohl die Grundschulen wie die aktuell  neu entstandenen Gemeinschaftsschulen, die aus den vier Regionalschulen im Kreis hervorgegangen sind, hätten gute Zukunftsperspektiven. Kai Vogel: „Das Wichtigste ist hierbei auch die gute Kooperation innerhalb der Schularten wie auch über die Schularten hinweg.“ Befürchtungen in Bezug auf eine Schwächung der Gymnasien trat der Abgeordnete energisch entgegen. Vogel: „Die Gymnasien selbst haben durch das neue Schulgesetz keine wesentlichen strukturellen Änderungen erfahren. Aber das Gymnasium muss sich natürlich unter den Bedingungen eines Zwei-Wege-Modells auch in der Kooperation mit Blick auf die Gemeinschaftsschule, die Inklusion und auch die Ganztagsentwicklung weiter entwickeln.“ Das sei aber auch an der überwältigenden Mehrzahl der Gymnasien der Fall.

In der anschließenden lebhaften Diskussion kamen  bei viel grundsätzlicher Zustimmung zu dem eingeschlagenen Weg der Schulreform auch sehr spezielle Fragen zur Sprache, von dem Umgang mit der integrierten Eingangsstufe an den Grundschulen über die weitere Finanzierung der Schulbegleiter bei Kindern mit einer Behinderung bis zu den nächsten Schritten im Ausbau der Ganztagsschulen. MdB Ernst Dieter Rossmann kündigte daher auch in seinem Schlusswort an, dass die SPD im Kreis Pinneberg ihre Bildungsforen fortsetzen will. Rossmann: „Das 22. Bildungsforum war jedenfalls so gut besucht wie lange nicht. Das macht Hoffnung, das Bildungsfragen nie das Interesse verlieren, sondern sich Schule immer lebendig weiter entwickelt.“

"Nicht geschenkt, sondern verdient!"- Rossmann streitet für Rentenpolitik der Regierung gegen CDU-Kritik

„Ich hätte nicht gedacht, dass ich die Mütterrente einmal gegen einen CDU-Politiker verteidigen müsste. Aber ich tue das gern und aus Überzeugung!“ Mit diesen Worten hat der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann jetzt auf die Kritik des Vorsitzenden der Mittelstandsvereinigung der CDU (MIT) in Elmshorn, Mathias Wittorf, an den Rentenplänen der Bundesregierung reagiert.


„Mit der sogenannten Mütterrente wird eine Gerechtigkeitslücke geschlossen. Das Versprechen, Frauen und Männern, die vor 1992 geborene Kinder erzogen haben, einen zusätzlichen Entgeltpunkt zuzubilligen, war im vergangenen Herbst nicht nur eine Forderung der SPD sondern auch der Wahlkampfschlager der Union“, berichtet Rossmann. „Zwar hätten wir als SPD es ehrlicher gefunden, die zusätzlichen Rentenpunkte aus Steuermitteln zu finanzieren. Aber das wollte die Union nicht – und trotzdem ist die ‚Mütterrente‘ eine sinnvolle Maßnahme, die mehr Gerechtigkeit schafft und von 80 Prozent der Bürgerinnen und Bürger unterstützt wird.“
Dasselbe trifft für die abschlagsfreie Rente für Menschen zu, die nach 45 Versicherungsjahren zunächst mit 63 Jahren in Ruhestand gehen können. „Das sind Leute, die jahrzehntelang eingezahlt haben. Für sie gilt wie für die Mütter:  Nicht geschenkt sondern verdient!“


Das Argument, die geplanten Maßnahmen nähmen den heute jungen Menschen ihre Alterssicherung, lässt der Sozialdemokrat nicht gelten. „Herr Wittorf lässt außer acht, dass es im Wesentlichen Produktivität und eingezahlte Beiträge sind, die die Leistungsfähigkeit der Rentenversicherung bestimmen. Und in beiden Bereichen wird, gerade auch durch den Mindestlohn und die Investitionsprojekte sowie die Forschungsaufwendungen des Bundes, in den nächsten Jahren eine neue Dynamik Platz greifen.“


Er baue darauf, dass die Union sich als verlässlicher Partner in der Großen Koalition und bei der Umsetzung der gemeinsam vereinbarten Projekte erweise, betont Rossmann. „Als SPD sind wir gerne bereit, der CDU bei der Erfüllung von Wahlversprechen wie der Mütterrente zu helfen!“

Mitgliederversammlung im Januar 2014

Mit einem Ausblick auf die kommenden Aufgaben ist der Ortsverein bei seiner Mitgliederversammlung am 22. Januar in das Jahr 2014 gestartet. Für die Fraktion hat der der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Detlef Witthinrich über die Pläne, Initiativen und Ziele für Elmshorn berichtet; die Einordnung, wo die SPD auf Bundesebene nach der Koalitionsvereinbarung und dem Eintritt in die Regierung steht, nahm der Ortsvereinsvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann vor.

In der anschließenden Diskussion haben die Mitglieder sowohl der Stadtfraktion als auch dem Bundestagsabgeordneten konkreten Anliegen und Ratschläge mit auf dem Weg gegeben.

Impressionen des Neujahrsempfangs 2014

 Vor dem Beginn des Neujahrsempfang im Elmshorner Industriemuseum...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der besondere Programmpunkt des Jahres 2014 - die Ehrung der ausgeschiedenen Bürgermeisterin Dr. Brigitte Fronzek durch den Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Elmshorn, Stefan Mohr.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Grußworte und der Jahresausblick aus dem Elmshorner Rathaus durch den neuen Bürgermeister Volker Hatje.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Neujahrsrede - in diesem Jahr vom Innenminister des Landes Schleswig-Holstein, Andreas Breitner.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gruppenfoto mit dem Ehrengast - Landtagsabgeordnete Beate Raudies, Ortsvereinsvorsitzender und Bundestagsabgeordneter Dr. Ernst Dieter Rossmann und Fraktionsvorsitzender Ulrich Lenk.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

Information zum Koalitionsvertrag

Welche Akzente hat die SPD im Koalitionsvertrag setzen können? Dieses war die vielgestellte Frage, als die Elmshorner SPD am 12. Dezember vor dem Buttermarkt zusammen mit dem Bundestagsabgeordneten Dr. Ernst Dieter Rossmann einen Infostand zum Vertragswerk durchgeführt hat. Viele Bürgerinnen und Bürger nutzen kurz vor den Verkündung des Ergebnisses zum Mitgliederentscheid die Gelegenheit, um von ihrem Bundestagsabgeordneten Informationen aus erster Hand zu bekommen.

Grünkohlessen zum Jahresausklang

Auch zum Jahresausklang 2013 stieß das traditionelle Grünkohlessen der Elmshorner SPD anhaltend große Beliebtheit. So konnte der Elmshorner Ortsvereinsvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann vor einem vollbesetzten Saal seinen neugewählten Kollegen Matthias Ilgen als Ehrengast begrüßen, der eigens aus Husum zum Ereignis angereist war.

Eine besondere Ehre war für die beiden Bundestagsabgeordneten, die diesjährigen Ehrungen für langjährige Mitgliedschaften in der SPD vorzunehmen.

Den fröhlichen Höhepunkt des Abends bildete das mittlerweile ebenso traditionelle Vorstandskabarett, das in diesem Jahr durch den Hamburger Kleinkünstler und Kabarettisten Jens von Häfen unterstützt wurde. Besonders beleuchtet wurde das Ausscheiden der Bürgermeisterin Dr. Brigitte Fronzek aus dem Elmshorner Rathaus, so dass der Abschiedsschmerz der Genossinnen und Genossen mit einem Schmunzeln hinterlegt wurde, als die Kabarettisten der Verwaltungschefin die Ermahnung "Macht keinen Scheiß!" in den Mund legten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Koalitionsverhandlungen müssen zu Politikwechsel führen

 Soll die SPD in eine große Koalition gehen? Und unter welchen Bedingungen? Diese Fragen wurden jetzt bei der politischen Frühstücksrunde des Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Ernst Dieter Rossmann heiß diskutiert. Im bis auf den letzten Platz besetzen Elmshorner Wasserturm informierte der Politiker über seine eigene Rolle bei den Bildungsverhandlungen und die Positionen der SPD bei den Beratungen.

 Rossmann erläuterte die Struktur der verschiedenen Gremien, wie der Facharbeitsgruppen, der Steuerungsrunde, der großen und der kleinen Verhandlungsrunde und die entscheidenden Forderungen der SPD wie Einführung des Mindestlohns und der doppelten Staatsbürgerschaft sowie Mietpreisbremse und Maßnahmen gegen Altersarmut. „In allen diesen Fragen hat die Union in der vergangenen Wahlperiode die Initiativen der SPD abgelehnt“, erklärte Rossmann. „Hier verhandeln also zwei in vieler Hinsicht gegensätzliche Parteien.“

 In der anschließenden Diskussion mit vielen Rückfragen erwiesen die Teilnehmer, unter denen die Mehrzahl keine SPD-Mitglieder waren, zum Teil große Kenntnis in Einzelfragen und großes Engagement für bestimmte Inhalte. So setzte sich ein anwesender Windmüller für die konsequente Umsetzung der Energiewende ein und ein Gewerkschafter forderte den Abgeordneten auf, bei den Verhandlungen in Sachen Mindestlohn hartnäckig zu bleiben.

 Rossmann versprach, ohne einen deutlichen Politikwechsel werde die SPD sich an keiner Regierung beteiligen. „Wir kämpfen für die Punkte, die den Menschen wichtig sind, und für sie muss schließlich wirklich etwas herauskommen. Sonst wird es keine große Koalition geben“, betonte der Abgeordnete.

 

SPD-Ortsvorstand fordert Berücksichtigung von kommunalen Interessen

Landauf, landab bewegt die SPD in den Wochen nach der Bundestagswahl die Frage, ob sie sich im Rahmen einer großen Koalition an der Regierung beteiligen soll. Neben der grundsätzlichen Frage einer Koalition stehen bei den Diskussionsrunden, die auch die Elmshorner SPD den Bürgern und ihren Mitgliedern angeboten hat, die Frage nach den Inhalten einer möglichen Regierungsbeteiligung im Vordergrund.

Ein Aspekt ist hierbei für den Ortsvorstand die Berücksichtigung der kommunalen Interessen bei möglichen Koalitionsverhandlungen. „Den Städten und Gemeinden werden auch von der Bundesebene viele Aufgaben und Verpflichtungen zugewiesen, die praktisch nur vor Ort erledigt werden können,“ beschreibt Dr. Ernst Dieter Rossmann, Vorsitzender der Elmshorner Sozialdemokraten und Bundestagsabgeordneter, die Situation und verweist dabei insbesondere auf den rechtsverbindlichen Anspruch auf Betreuung von Kleinkindern in Krippen als ein aktuelles Beispiel. „Hierbei geraten viele Kommunen an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit,“ so Rossmann, „da die finanzielle Unterstützung für die Aufgabenerledigung nicht im gleichen Maße mitwächst.“

Die eigenen Möglichkeiten von Städten und Gemeinden, ihre Einnahmesituation zu verbessern, sieht der Bundestagsabgeordnete nur sehr eingeschränkt gegeben: „Die Haupteinnahmequelle der Kommunen ist die Gewerbesteuer, die zum einen sehr konjunkturabhängig ist und zum anderen auch nicht beliebig erhöht werden kann.“ Aus diesen Gründen zeigt sich Rossmann mit seinen Kollegen des Ortsvorstands einig, dass sich der Bund zukünftig in einem sehr viel stärkeren Maße an einer auskömmlichen finanziellen Ausstattung der Städte und Gemeinden beteiligen muss. 

Für den Bildungspolitiker Rossmann wäre eine Förderung von Schulbaumaßnahmen ein ganz konkretes Beispiel für eine finanzielle Förderung des Bundes: „Zwar ist Bildung grundsätzlich Ländersache, die finanziellen Belastungen für die Errichtung und die Unterhaltung der Schulgebäude fallen aber oftmals bei den Städten und Gemeinden an, da sie die Schulträger sind.“

Berlin - immer eine Reise wert

Die SPD-Elmshorn hatte sich zu ihrem 150-jährigem Bestehen als Sozialdemokratie am Ort vorgenommen, auch beim großen Deutschland-Fest der SPD in Berlin präsent zu sein. Am Ende stellte sich heraus: Wir waren einer der ganz wenigen, wenn nicht der einzige Ortsverein. Nur die Bergleute aus Bergkamen waren noch mit einem eigenen Stand vertreten.

Auch unser Stand hatte große Tradition. Wir hatten die Ausstellung über 150 Jahre SPD mit einigen ausgewählten Kapiteln dabei und wir hatten Haferflocken. Die älteste Elmshorner Partei und der älteste Elmshorner Industriebetrieb gingen hier eine gute Zusammenarbeit im fernen Berlin ein. Schon die Fahrt nach Berlin war entspannend genug. Das ganze Auto roch nach Haferflocken.

Auf dem Fest selber war der Zuspruch der Menschen wirklich groß. Das Kern-Team um Christoph Schmidt, Kai-Olaf und Larisa von Wolff und Ernst Dieter Rossmann hatte alle Hände voll zu tun, immer wieder neue Cerealien mit Schoko –und Honiggeschmack, aber auch Haferflocken so vorzubereiten, dass sie als kleine Wegstärkung mitgenommen werden konnten. Besonders die Schälmaschine für die Haferflocken, gerade 30 Zentimeter hoch, wo in Wirklichkeit doch viel größere Schälmaschinen industriell im Einsatz sind, war ein attraktiver Lernpunkt für die Kinder und ihre Eltern.

Zudem waren wir der Anlaufpunkt für alle Elmshorner, alle aus dem Kreis Pinneberg, alle aus Schleswig-Holstein, angefangen vom Landesvorsitzenden Ralf Stegner bis zum ehemaligen Landesvorsitzenden Claus Möller und auch aus den übrigen Teilen Deutschlands kamen viele Genossinnen und Genossen. Nicht zuletzt die Chronik erntete viel Gefallen. Fast jeder zehnte nahm die Geschichte der Elmshorner SPD in Papierform mit, so dass man gestärkt mit Geschichte und Haferflocken weiter über die Riesenmeile ausschwärmen konnte und in Geist und Körper immer wohl gestärkt war.

Fazit der Elmshorner SPD: Die Fahrt nach Berlin hat sich gelohnt. Wir waren dabei. Die Elmshorner SPD hat was zu bieten. Immer gut im Hafer. Dieser Slogan traf an diesem legendären Sonnabend der 250.000 zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule wirklich zu.

„Frauen gleich bezahlen – Minijob-Missbrauch verhindern!“

 Schwesig und Rossmann (SPD) luden zur Gleichstellungs-Diskussion

 Sie gilt als eine ausgewiesene Sozialexpertin und Familien- und Arbeitsmarktpolitikerin – beim Besuch von Manuela Schwesig im Kreis Pinneberg waren es in diesem Zusammenhang Gleichstellungs- und Frauenpolitik, über die die stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende und Sozialministerin des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig sprechen wollte. Einer Einladung des Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Ernst Dieter Rossmann folgend, stand das Mitglied des Kompetenzteams von SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück jetzt in Elmshorn den Gleichstellungsbeauftragten sowie den Vertreterinnen der Frauenhäuser und Frauenberatungsstellen Rede und Antwort.

„Ich freue mich sehr heute einmal die Gleichstellungspolitik der SPD in den Mittelpunkt zu stellen!“ betonte Schwesig und erläuterte die Schwerpunkte, welche die Sozialdemokraten angehen wollen.

Im Mittelpunkt stehe die Verbesserung der Chancen von Frauen auf dem Arbeitsmarkt. Die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns in Höhe von 8,50 Euro helfe besonders Frauen und müsse auch für Minijobs gelten, die so automatisch eine Arbeitszeitobergrenze erhielten. Die Attraktivität von Minijobs für die Arbeitgeber solle dadurch sinken. „Wir wollen Minijobs reformieren, denn sie dürfen nicht genutzt werden, um reguläre, sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse zu ersetzen. Der Missbrauch muss gestoppt werden!“, erklärte Schwesig. Zudem solle zukünftig gesetzlich geregelt sein, dass Verträge über Minijobs schriftlich geschlossen werden müssen, damit der Stundenlohn und die Stundenzahl festgelegt werden und auch Urlaubsansprüche im Vertrag normiert werden. „Bei mündlichen Verträgen setzen bisher viele Arbeitgeber darauf, dass ihren Minijobbern die gesetzlichen Regelungen über die Urlaubsanprüche nicht bekannt sind und sie deshalb nicht eingefordert werden. Durch fehlenden Urlaub und unbezahlte Überstunden wird der Stundenlohn oft gedrückt, das müssen wir verhindern!“, forderte Schwesig.

Bei der Zeitarbeit laute die Forderung der SPD „gleicher Lohn von Anfang an“. Schwesig betonte auch, dass die Möglichkeiten zur Befristung von Verträgen begrenzt werden müssten: „Die Befristung ohne Sachgrund muss wieder zur absoluten Ausnahme werden!“. Rossmann wies darauf hin, dass er auch aus der Wissenschaft häufig auf dieses Problem der befristeten Verträge hingewiesen werde und forderte, dass sich Befristungen zumindest an der Laufzeit der Projekte orientieren müssten.

Um Eltern in den ersten Lebensjahren ihrer Kinder mehr Zeit mit ihnen zu verschaffen, spricht sich Schwesig für eine Elternteilzeit aus, in der Eltern ihre Arbeitszeit reduzieren können und dafür eine finanzielle Unterstützung vom Bund erhalten.

Auf dem Programm der des Fachgesprächs stand indessen nicht nur eine Information über die frauen- und gleichstellungspolitischen Forderungen der SPD, sondern vielmehr auch der Austausch von praktischen Erfahrungen, so dass Manuela Schwesig auch mit einigen Anregungen im Gepäck zurück nach Schwerin reisen konnte.

Handlungsbedarf sehen die Vertreterinnen der Frauenhäuser besonders beim Zusammenwirken von Gewaltschutzgesetz und dem Umgangsrecht der Väter mit den Kindern. „Frauen sind nicht ausreichend geschützt, wenn Sie teilweise trotz erfolgter Wegweisung das Umgangsrecht gewähren müssen. Das muss geändert werden!“, appellierte Birgit Pfennig an die beiden SPD-Politiker. Außerdem bestehe der Bedarf nach einer bundeseinheitlichen Regelung bei der Finanzierung von Frauenhäusern.

Gute Bildung für alle - Voller Saal bei SPD-Bildungsdiskussion

„Der Bund muss wieder mehr Gestaltungsmöglichkeiten in der Bildungspolitik erhalten. Das Kooperationsverbot im Grundgesetz gehört dringend abgeschafft!“ Mit diesen Worten gab der Kreis Pinneberger SPD-Bundes-tagsabgeordnete Dr. Ernst Rossmann den Startschuss für die Diskussion zur Bildungspolitik, zu der auf Einladung des Abgeordneten die Bildungsministerin des Landes Schleswig-Holstein Wara Wende und die Bildungsexpertin im Kompetenzteam des Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück, Yasemin Karakasoglu, nach Elmshorn gekommen waren. Über 80 Gäste mit Interesse und beruflicher Kompetenz in Bildungsfragen waren zu diesem Bildungsforum in das Café Auszeit gekommen.

 „Wirklich niemand kann verstehen, warum der Bund sich nicht mehr am Ausbau und der Verbesserung von Bildungsangeboten im schulischen Bereich beteiligen darf. Die CDU trägt Scheuklappen und verhindert die notwendige Zusammenarbeit von Bund, Ländern und Kommunen!“, betonte Rossmann und machte klar, dass sich die SPD hierfür weiter nachdrücklich einsetzen wird. Insbesondere der Ausbau von Ganztagsschulen ist nach Auffassung des Sozialdemokraten nur durch eine enge Zusammenarbeit der drei Staatsebenen schnell zu realisieren. Yasemin Karakasoglu: „Der Bedarf an guten Ganztagsschulen ist riesengroß. Das erfordert sowohl bauliche Investitionen als auch Ausbau des Personals.“ Die Bildungsexpertin erläuterte, wie sich die SPD ein Vier-Milliarden-Programm für den Ausbau von Ganztagsschulen bis 2017 vorstellt. „Dieses Programm soll auch dazu dienen, vorhandene Ganztagsschulangebote zu verbessern und das Lehr- und Fachpersonal zu fördern! Dazu gehört auch die Erweiterung des beruflichen Spektrums an Ganztagsschulen, die dann mehr ist als eine reine Lehrkräfteschule“, so die Bremer Hochschulprofessorin.

 

Eine Schlüsselfunktion im Bildungssystem komme auch den Kindertagesstätten zu. Hier werde bereits der Grundstein für eine erfolgreiche Schulzeit gelegt. Durch bedarfsgerechte Kitaplätze und eine Fachkräfteoffensive für Erzieherinnen und Erzieher soll die Chancengleichheit im Bildungssystem hergestellt werden. „Die starke Verknüpfung zwischen sozialer Herkunft und dem Bildungserfolg der Kinder muss aufgehoben werden!“ forderte Karakasoglu. Weiter müssten Kindertagesstätten und Schulen stärker auf interkulturelle Erziehung setzen. Karakasoglu: „Dies ist eine Frage des Respekts im Umgang mit Verschiedenheit.“

 Die Landesbildungsministerin Wara Wende hob positiv hervor, was sich in der Bildungspolitik in Schleswig-Holstein durch den Regierungswechsel im letzten  Jahr geändert hat. „Mehr als 700 Lehrerstellen, die von der CDU abgebaut werden sollten, behalten wir nun im System und an unseren Schulen und sorgen damit für bessere Lernverhältnisse für unsere Schülerinnen und Schüler“, nannte die Bildungsministerin ein Beispiel für die Prioritätensetzung der Landesregierung. Besonders stolz ist Wende aber darauf, dass den Schulen neben Lehrerstellen zusätzliche Finanzmittel zur Verfügung stünden, um sich mit Sozialpädagogen, Schulpsychologen oder auch IT-Kräften zu verstärken. Hierfür stellt die Bildungsministerin aus ihrem Etat in den nächsten Jahren bis zu elf Millionen Euro zur Verfügung.

 In der Diskussion mit dem fachkundigen Publikum von Lehrerinnen und Lehrer sowie Sozialpädagogen, die ihre Erfahrungen aus dem Berufsalltag in die Diskussion einbrachten, wurden insbesondere Fragen zur Inklusion und Integration aufgeworfen. Hier habe Schleswig-Holstein schon einen hohen Grad der gemeinsamen Unterrichtung erreicht, der jetzt aber auch zu Konsequenzen in der Lehreraus- und –weiterbildung führen müsse. auch die Probleme in der Fachlehrerversorgung wurden angesprochen sowie die soziale Lage bei befristeten Vertragsverhältnissen. Wara Wende: „ An diesen Baustellen sind wir dran, um Flexibilität mit Sicherheit möglichst gut zu verbinden.“

Jürgen Wallbaum (1940 - 2013)

Der SPD-Ortsverein Elmshorn und die SPD-Fraktion im Elmshorner Stadtverordnetenkollegium trauern um ihr langjähriges Mitglied, den Stadtverordneten und ehemaligen Fraktionsgeschäftsführer Jürgen Wallbaum, der am Pfingstmontag im Alter von 72 Jahren verstorben ist.

Jürgen Wallbaum war seit 53 Jahren SPD-Mitglied und seit 1982 in der Elmshorner Kommunalpolitik aktiv. 1986 wurde Wallbaum erstmals in das Stadtverordnetenkollegium gewählt und gehörte diesem ohne Unterbrechung bis zu seinem Tod an. Sein großes Interesse galt den Kindern und Jugendlichen dieser Stadt. In der laufenden Wahlperiode war Wallbaum Vorsitzender des Ausschuss für Kinder, Jugend, Schule und Sport und außerdem Mitglied des Verwaltungsrates der Sparkasse Elmshorn. 

Darüber hinaus war Wallbaum bis zu seinem Tod Mitglied des SPD-Kreisvorstands und Vorsitzender der AG 60plus auf Orts- und Kreisebene. Mit ihm verliert die Elmshorner SPD einen engagierten Mitstreiter für die Idee der Sozialdemokratie und unermüdlichen Kämpfer für die Rechte von Kindern und Jugendlichen. Jürgen Wallbaum hat sich sein ganzes Leben lang für seine Mitmenschen und das Gemeinwohl im Sinne der sozialen Demokratie eingesetzt. Elmshorn für alle Generationen lebenswert zu machen, war  Jürgen Wallbaum ein besonderes Anliegen, für das er in vielen Ehrenämtern nachdrücklich und erfolgreich gewirkt hat. Wir werden ihn vermissen und ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.

Die Elmshorner Sozialdemokraten

Jubiläumsausstellung zu 150 Jahre SPD in Elmshorn noch bis Donnerstag geöffnet

Vom 1. Mai bis zum 23. Mai hat die Elmshorner SPD eine hoch interessante Ausstellung über die 150 jährige Geschichte der Elmshorner SPD von den ersten Gründung einer Lassalleanischen Gemeinde 1863 bis zur Gegenwart im Industrie-
museum in der Catharinen-
strasse zeigen können. 

Neben vielen Einzelbesuchern hat es auch verschiedene Gruppenführungen gegeben, so am Pfingstsonntag für 20 Radwanderer von der Kiebitzreiher SPD. Den Abschluss bilden jetzt die Senioren des DGB aus dem Kreis Pinneberg, für die es am Mittwoch, den 22. Mai, von 10.00 bis 12.00 Uhr eine besondere Führung durch den SPD-Ortsvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Ernst Dieter Rossmann geben soll.  

Interessierte Gäste, die sich dieser Führung anschließen wollen, sind hierzu herzlich eingeladen. Auch am Donnerstag, den 23. Mai, dem Gründungstag der SPD vor 150 Jahren in Leipzig, ist die Ausstellung noch ein letztes Mal geöffnet. 

30 Jahre Brückenschluss beim Krückau-Sperrwerk

Die Elmshorner SPD war unter den ersten Gästen beim Sperrwerks-Fest, zu dem die Seestermüher SPD mit Altbürgermeister Otto Schinkel, dem Bürgermeister und Amtsvorsteher Thorsten Rockel und der SPD-Ortsvorsitzenden Erika Zieger für Pfingstmontag an den Elbdeich  eingeladen hatten. Mit den Abgeordneten Ernst Dieter Rossmann und Beate Raudies an der Spitze war die Elmshorner Delegation pünktlich zur Eröffnung um 11.00 Uhr am Krückau-Sperrwerk eingetroffen. 

Altbürgermeister Otto Schinkel  erinnerte die Gäste in einer kurzen Ansprache daran, dass es seinerzeit alle möglichen Ausflüchte der Behörden gegeben hatte, weshalb die Brücken für die Radfahrer nicht geschlossen werden konnten. Otto Schinkel: „Der SPD-Landtagsabgeordnete Jochen Harms hat dann seinerzeit in Kiel dafür gesorgt, dass der Knoten endlich durchgeschlagen werden konnte und es freie Fahrt über die Krückau gegeben hat!“  Auch manchen „Döntjes“ über die „Eroberung“ und den „Friedensschluss“ zwischen den Landkreisen Stade und Pinneberg auf Pagensand hatte Otto Schinkel parat. 

Bürgermeister Thorsten Rockel hob insbesondere hervor, dass sich der Service und die Einstellung gegenüber den zahlreichen Radtouristen deutlich verbessert hat, seitdem die Verantwortung von den Bundesbehörden auf das Land übergegangen ist. Rockel: „Nicht nur die Naherholung, auch die Radwanderer auf dem Elbe-Radweg von der Nordsee bis nach Prag kommen dabei deutlich besser weg.“  

Auf viele weitere Jahre Brückenschluss am Krückau-Sperrwerk dürfen die Mitglieder der See-stermüher SPD jetzt anstoßen mit „Elmshorn-Sekt“, den die  Radfahrergruppe der SPD aus Elmshorn mitgebracht hatte. SPD-Ortsvorsitzender und MdB Ernst Dieter Rossmann: „Die große Runde rund um die Krückau mit der Querung bei Seestermühe ist schließlich ein absolutes Highlight, das schon viele Tausende Elmshorner in  den letzten 30 Jahren erfreut hat. Das muss unbedingt noch weitere 30 Jahre erhalten bleiben.“ 

Eine stimmungsvolle Veranstaltung der Elmshorner SPD – die Rote Nacht

Unter dem Motto 150 Minuten für 150 Jahre Geschichte hat die Elmshorner SPD am Sonnabend ihre Rote Nacht im Haus 13 gefeiert. Dabei nahmen es die Sozialdemokraten bei der stimmungsvollen Veranstaltung zum 150-jährigen Jubiläum der SPD und des Ortsvereins mit der Zeitangabe des Mottos nicht so genau – es hat etwas länger gedauert, all die Erinnerungen, Geschichten und Anekdoten bei gemütlichen Zusammensein und bei roten Getränken auszutauschen.

Vor den gut besetzten Reihen führten der Ortsvereinsvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann und die Landtagsabgeordnete Beate Raudies, die zusammen mit der Jubiläumsgruppe des Ortsvereins den Abend vorbereitet hatte, das Publikum durch den gelungenen Abend.

Eine besondere Ehre war es für Rossmann, anlässlich der Roten Nacht ein neues Mitglied in den Reihen des Ortsvereins begrüßen zu dürfen.  Seine Kollegin Raudies ließ es sich nicht nehmen, den Ton für ein Ständchen vorzugeben, da der stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende Detlef Witthinrich-Kohlschmitt am selben Abend Geburtstag feierte.

Auf besondere Begeisterung bei den Teilnehmern stieß die Darstellung der sozialdemokratischen Geschichte durch Anna Haentjens, die unter dem Titel „Kampf für Freiheit und Demokratie“ eine bunte Mischung aus Liedern von Berthold Brecht, Erich Mühsam und anderen sowie aus Arbeiterliedern präsentierte und es gekonnt verstand, die Anwesenden zum Mitsingen der Weisen der Arbeiterbewegung wie des „Bundeslieds“ des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins, der Keimzelle der SPD, aus dem Jahr 1863 und „Brüder zur Sonne zur Freiheit“ zu bewegen.

 

 

 

 

 

 

Rossmann führt erneut SPD-Landesliste an

Die Landeswahlkonferenz der schleswig-holsteinischen SPD hat mit beeindruckender Mehrheit von 93,7 % zum dritten Mal Dr. Ernst Dieter Rossmann, MdB, aus dem Elmshorner Ortsverein, auf Platz 1 zur Landesliste der Bundestagswahl gewählt. Der Landesvorsitzende Ralf Stegner hatte zuvor Rossmanns Qualitäten in verantwortlicher Position auch als Sprecher der Landesgruppe hervorgehoben: “Es gibt wenige, die das können, was Ernst Dieter kann. Was Ernst Dieter auszeichnet sucht wirklich seinesgleichen!“

SPD Elmshorn bestätigt Dr. Ernst Dieter Rossmann als Ortsvereinsvorsitzenden

Sehr eindeutig bezog der Ortsverein bei der Jahreshauptversammlung im Jubiläumsjahr am Sonnabend in der AWO-Tagesstätte Mittelweg Position zu bundespolitischen Fragen. 

„Im Rahmen des aufkommenden Bundestagswahlkampfes können wir erleben, wie über eine Diskussion über das Motto und den Spitzenkandidaten versucht wird, die schwarz-gelbe Koalition zu stützen“, führte der Ortsvereinsvorsitzende Dr. Ernst Dieter Rossmann aus: „Die Attacken mit der vorgeblichen Frage, ob Peer Steinbrück der falsche Kandidat sei oder der richtige Mann in der falschen Partei, sind der verzweifelte Versuch, von der Handlungs- und Politikunfähigkeit einer komplett abgewirtschafteten Bundesregierung abzulenken.“ 

„Unser Land braucht dringend eine neue, eine bessere Regierung; dazu stehen wir bereit und dazu ist Peer Steinbrück, unser Spitzenkandidat, genau der richtige Mann,“ so Rossmann unter der starken Zustimmung der Mitglieder.

Im 150. Jahr ihres Bestehens präsentiert sich die SPD Elmshorn als gut aufgestellter und sehr aktiver Ortsverein. Vor den 36 anwesenden Mitgliedern legte der Ortsvereinsvorsitzende Dr. Ernst Dieter Rossmann für den Ortsvorstand die Bilanz der vergangenen zwei Jahre ab und gab einen Ausblick auf die zukünftigen Aufgaben.

Auf ihrer Habenseite verbuchen die Genossen die sehr gute Repräsentation ihres Ortsvereins auf allen politischen Ebenen, sowohl im Bundestag und im Landtag, über den Kreistag bis hin zur Mehrheitsfraktion im Elmshorner Stadtverordnetenkollegium. Auch bei den Arbeitsgemeinschaften der SPD auf Kreis- und Landesebene ist der Ortsverein mit Vorstandsmitgliedern gut vertreten. Besonders erfreulich ist für die Sozialdemokraten die trotz Fluktuation konstante Anzahl von Mitgliedern im Ortsverein.

Neben vielfältigen geselligen Angeboten wie dem alljährliche Grünkohlessen, dem Graue-Erbsen-Essen und dem Sommerfest setzt die Elmshorner SPD immer wieder über inhaltliche Beiträge Mosaiksteinchen in der innerparteilichen Diskussion auf den übergeordneten Ebenen. 

Hierbei haben sich die Genossen in den vergangenen zwei Jahren mit zwei Anträgen zur Parteireform und insbesondere mit mehreren Anträgen zu Bildungsfragen eingebracht. Weitere Themen waren Initiativen zum Gemeinschaftswesen, zur Städtebauförderung, zur Kapitalbesteuerung, zum Mindestlohn, zur Metropolregion und zum Rettungswesen.

Ein besonderes Merkmal der Partei vor Ort ist für den Ortsvereinsvorsitzenden die Kampagnenfähigkeit der Elmshorner SPD: „Regelmäßige Bürgerinformationen an den Infoständen in der Königstraße, Stadtteilbegehungen, Sprechstunden, Bürgerbefragungen und insbesondere die Bahnhofsverteilungen, die wir als einzige Elmshorner Partei regelmäßig durchführen, zeichnen uns aus.“ Sehr intensiv ist mit mehreren Mitgliederversammlungen und mit öffentlichen Diskussionsveranstaltungen auch das Wahlprogramm zur Kommunalwahl am 26. Mai vorbereitet worden.

Im Rahmen dieser Öffentlichkeitsarbeit haben für den Ortsverein die Internetseite und die Nutzung neuer Medien wie einer Facebook-Präsenz eine deutliche Aufwertung erfahren, was sich im Rahmen einer Satzungsänderung auch in der Schaffung eines neuen Vorstandspostens, des Beauftragten für neue Medien, der auch als Webmaster fungiert, niederschlägt.

Neben der Fortführung dieser Vertrauensarbeit und der intensiven Mitgliederwerbung sind die Vernetzung des Ortsvereins in allen gesellschaftlichen Ebenen und das intensive Werben der SPD um das Vertrauen der Wählerschaft die wichtigen Aufgaben der Elmshorner SPD in den kommenden zwei Jahren. 

Sehr zufrieden zeigten sich die Mitglieder mit den Bewerbern für den neuen Ortsvorstand. Bei nur einer Gegenstimme haben die Anwesenden dem Bundestagsabgeordneten Dr. Ernst Dieter Rossmann erneut ein deutliches Vertrauensvotum bei der Wahl zum Ortsvereinsvorsitzenden gegeben, der auch in den kommenden zwei Jahren mit den ebenso wiedergewählten stellvertretenden Ortsvereinsvorsitzenden Traute Röhrs und Detlef Witthinrich-Kohlschmitt die Elmshorner SPD führen wird.

Weiterhin haben die SPD-Mitglieder die Kassiererin Ragnhild Ehlers, die Beisitzerin Gisela Huntenburg und die beiden Organisationsleiter Jürgen Heesch und Michael Schinkel in ihren Funktionen bestätigt.  Der ebenso wiedergewählte Pressesprecher des Ortsvereins, Hans-Joachim Seiffert, übernimmt in seinem Aufgabenbereich zukünftig auch die Verantwortlichkeit für die Medieninhalte.

Auf den neu geschaffenen Posten des Beauftragten für neue Medien wählten die Mitglieder Kai-Olaf von Wolff. Der bisherige Schriftführer Dr. Torben Schneider wechselt auf die Position eines Beisitzers, seine bisherigen Aufgaben werden von dem neu in den Vorstand gewählten Christoph Schmidt übernommen.

Als weiteren Neuzugang im Ortsvorstand verzeichnet die SPD Elmshorn die Landtagsabgeordnete Beate Raudies, die künftig die Funktion einer Beisitzerin übernimmt.

Vorbereitungen für das Jubiläum „SPD Elmshorn 150 Jahre jung“ laufen auf Hochtouren 

Die Elmshorner SPD gehört zu den ältesten Ortsvereinen in der Sozialdemokratie in ganz Deutschland. Bereits 1863 gab es die Gründung einer kleinen Lassalleianischen Gemeinde auf Kloster Sande rund um den Lederarbeiter Popp. Über 150 Jahre lang haben sich jetzt in Elmshorn Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten für die Ziele der Sozialdemokratie, für ihre Mitmenschen und die Stadt Elmshorn im Zeichen von Gerechtigkeit und Solidarität eingesetzt.

Selbst Jahrzehnte von Verbot und Unterdrückung konnten diesen sozialdemokratischen Geist nicht auslöschen. Die SPD in Elmshorn ist auch nach diesen dunklen Jahren der Geschichte immer wieder neu und vielfach stärker als zuvor entstanden und hat weiter zum Wohle der Menschen gearbeitet.

Ein kleiner Einblick in die große Geschichte der Sozialdemokratie und des Ortsvereins

In einer kleinen Ausstellung will der SPD-Ortsverein jetzt vom 1. Mai bis zum 23. Mai, dem Tag der Gründung des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins vor 150 Jahren in Leipzig, im Elmshorner Industriemuseum Ausstellungsstücke aus der Geschichte der Arbeiterbewegung und der Elmshorner SPD sammeln.

Hierzu ein paar Beispiele:

 

Das Gründungsplakat des Vereinigungsparteitages der SPD von 1875 in Gotha, bei dem der Allgemeine Deutsche Arbeiterverein (ADAV) und die Sozialdemokratische Arbeiterpartei (SDAP) vereinigt worden sind.

 

Genosse Löffelbein, Elmshorn, war bei diesem historischen Ereignis in Gotha auch als Delegierter dabei.

 

August Bebel und Friedrich Ebert: In vielen sozialdemokratischen Familien hatten die Medaillons dieser sozialdemokratischen Urväter in der Zeit der Weimarer Republik und auch danach einen ehrenvollen Platz.

 

Das Jahr 1918 brachte nicht nur das Ende des 1. Weltkriegs und das Ende der Kaiserherrschaft, sondern auch die erste parlamentarische Demokratie in Deutschland. Die Arbeiter und Soldaten von Kiel haben hierzu in einem revolutionären Akt des Protestes und der Verweigerung 1918 den Anstoß gegeben. Auch in Elmshorn bildete sich im Gasthof „Zur Linde“ in der Mühlenstraße ein Elmshorner Arbeiter- und Soldatenrat. Vier Gewehre und 13 entschlossene Elmshorner Sozialdemokraten läuteten selbstbewusst die neue Demokratie ein.

 

Das berühmteste Buch, das August Bebel wohl geschrieben hat: „Die Frau und Sozialismus“. In vielen Arbeiterhaushalten war dieses Buch ein wichtiges Werk in der kleinen Hausbibliothek.

 

Parteibücher hatten für die Sozialdemokraten in Zeiten ohne Elektronik und Computer erst recht eine herausragende Bedeutung. Sie dokumentierten Mitgliedschaft, sie protokollierten Parteibeiträge, sie waren der stolze Nachweis der Zugehörigkeit zu einer solidarischen Gemeinschaft.

 

Protokollbücher aus der Elmshorner SPD aus der Zeit nach dem 2. Weltkrieg, sorgfältig geführt, in Ehren gehalten, wahre Fundgruben an ausdauernder und ernsthafter Arbeit zum Wohle der SPD und zum Wohle der Stadt Elmshorn.

 

Der letzte Eintrag kündigt eine neue Zeit an. „Das Protokoll wird nicht weiter geführt, weil in Zukunft die Protokolle über Schreibmaschine gefertigt werden“. Dieses neue Schreibgerät sollte damit eine schöne Tradition für die Zukunft beerben.

Fundstücke zur Geschichte der Elmshorner SPD gesucht

Wer zu Hause, bei Familienangehörigen oder Bekannten weitere interessante Objekte aus der Geschichte der Elmshorner SPD auffinden sollte, ist herzlich eingeladen und gebeten, uns diese historischen Fundstücke für die große Jubiläumsausstellung der SPD im Industriemuseum zur Verfügung zu stellen. Wir sind jederzeit per Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu erreichen.

Fraktionsvorsitzender Lenk Spitzenkandidat zur Kommunalwahl - Nominierung der Wahlkreiskandidaten - Wahlprogramm verabschiedet

10.03.2013

„Die Elmshorner SPD präsentiert sich zur Kommunalwahl gut aufgestellt; mit einem richtungsweisenden Programm für unsere Stadt und überzeugenden Kandidatinnen und Kandidaten in den einzelnen Wahlkreisen,“ lautet das Fazit des Ortsvereinsvorsitzenden Dr. Ernst Dieter Rossmann zum Abschluss der Wahlkonferenz des Ortsvereins am Sonnabend.

Ein wahrhaft umfangreiches Arbeitspensum hatten sich die 45 Mitglieder der SPD Elmshorn vorgenommen, als sie sich zur Wahlkonferenz des Ortsvereins getroffen haben; galt es doch, das Kommunalwahl- programm abschließend zu beraten, die Direktkandidaten zur Wahl im Mai zu nominieren und die Kommunalwahlliste aufzustellen.

Nach der eingehenden Vorstellung des Wahlprogramms , dass durch die Programmgruppe unter der Leitung der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Dörte Köhne-Seiffert erarbeitet und vom Ortsvorstand eingebracht wurde, zeigten sich die Mitglieder sehr angetan von den Impulsen, Initiativen und Zielen, die die Sozialdemokraten in den kommenden fünf Jahren in der Kommunalpolitik für die Stadt Elmshorn verwirklichen wollen. Mit kleineren Änderungen wurde das Programm mit dem Titel „Sozial.Gerecht. Vor Ort. - gemeinsam für unsere Stadt“ einstimmig angenommen.

Mit jeweils überzeugenden Ergebnissen haben die Elmshorner Sozialdemokraten auch die 20 Direktkandidatinnen und -kandidaten ausgestattet, die für die SPD in den einzelnen Wahlkreisen antreten werden. Unter den Kandidaten befinden sich 15 Personen, die auch jetzt schon dem Stadtverordnetenkollegium angehören und wieder antreten und 5 neue Kandidaten. Nicht zur Wiederwahl stellen sich aus der jetzigen 17-köpfigen Fraktion nach über 30-jähriger kommunalpolitischer Tätigkeit Traute Röhrs und die ehemalige Fraktionsvorsitzende und jetzige Landtagsabgeordnete Beate Raudies.

Auf Platz 1 der Liste wählten die SPD-Mitglieder einstimmig ihren Fraktionsvorsitzenden Ulrich Lenk. Lenk, der im vergangenen Jahr die Leitung der Fraktion übernommen hat, ist damit gleichzeitig auch Spitzenkandidat der SPD zur Kommunalwahl. „Dieses Ergebnis ist für mich eine Bestätigung für meine bisherige Arbeit, zugleich aber auch eine große Herausforderung für die kommenden fünf Jahre“, betont der Fraktionsvorsitzende. Die Plätze 2 und 5 der Liste belegen seine Stellvertreter, die Hauptausschussvorsitzende und finanzpolitische Sprecherin der Fraktion, Dörte Köhne-Seiffert, sowie der sozialpolitische Sprecher Detlef Witthinrich. Auf Platz 4 der Liste wurde die Fraktionsgeschäftsführerin Anna Rathmann gewählt.

Mit dem Listenplatz 3 für den Bürgervorsteher Karl Holbach setzt die Elmshorner SPD ganz bewusst ein deutliches Zeichen. „Wir wollen auch bei der jetzigen Kommunalwahl möglichst viele Elmshornerinnen und Elmshorner von unserer Politik und von unserem Wirken für die Stadt überzeugen,“ so Ortsvorsitzender Rossmann, „unser Ziel ist es, auch in den kommenden fünf Jahren als stärkste Partei in der Krückaustadt mit Karl Holbach den Bürgervorsteher für Elmshorn zu stellen.“

Auch die weiteren Listenvorschläge des Ortsvorstands, die dem Prinzip folgen, eine Mischung aus Jung und Alt, Männern und Frauen sowie Erfahrenen und Neueinsteigern herzustellen, fanden jeweils überzeugende Mehrheiten.

Grünkohlessen der Elmshorner SPD

Auf eine anhaltend große Beliebtheit stößt das traditionelle Grünkohlessen der Elmshorner SPD zum Jahresausklang.

So konnten die Sozialdemokraten aus der Krückaustadt über 100 Gäste zu diesem Ereignis be-grüßen, darunter auch den neuen Kreisvorsitzenden der SPD, Thomas Hölck.

Zusammen mit dem Ortsvorsitzenden der SPD und Bundestagsabgeordneten Dr. Ernst Dieter Rossmann gab Hölck einen Ausblick auf das Jahr 2013, das besonders geprägt sein wird durch das 150-jährige Jubiläum der SPD. „Ein Jubiläum, dass nicht nur auf der Bundesebene gefeiert wird, sondern auch für uns Elmshorn eine besondere Bedeutung hat, besteht unser Ortsverein genauso lange wie die Partei insgesamt,“ wie Rossmann betont.

Eine weitere Herausforderung sehen Kreis- wie Ortsvorsitzender auch in den Wahlen im Jahr 2013. „Sowohl auf der bei der Kommunalwahl als auch bei der Bundestagswahl wollen wir die Bürgerinnen und Bürger mit guten sozialdemokratischen Zielen und guter Politik überzeugen,“ gibt Hölck die Richtung vor.

Eine besondere Freude war für Hölck und Rossmann auch die Möglichkeit, verdiente Genossen für langjährige Mitgliedschaft in der SPD zu ehren. Persönlich nahmen bei der Veranstaltung Marianne Färber und Paul Max Schmelz für 25 Jahre Mitgliedschaft und Ursula Weber, Paul Hermann Schneider, der langjährige Stadtverordnete Jürgen Wohlenberg sowie die langjährige Stadtverordnete, Fraktionsvorsitzende der Stadt-Fraktion und Landtagsabgeordnete Siegrid Tenor-Alschausky für 40-jährige Mitgliedschaft ihre Urkunden und Ehrennadeln entgegen.

 

Fröhlicher Höhepunkt des Abends war nach dem Grünkohlessen das traditionelle Vorstandska-barett, in dem Ernst Dieter Rossmann und Ragnhild Ehlers für den Ortsvorstand zusammen mit der stellvertretenden Vorsitzenden der Stadt-Fraktion Dörte Köhne-Seiffert und der Landtags-abgeordneten Beate Raudies einmal mehr die besonderen Höhepunkte und Skurilitäten in Elmshorn Revue passieren ließen. Das Lüften der mehr oder minder großen Geheimnisse der Stadtpolitik löste dann auch viel Schmunzeln der Gäste und Beifall für die Kabarettisten aus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit Solidarrente Altersarmut entgegentreten! SPD-Bundestagsabgeordneter lud zum Wasserturmgespräch

„Arbeit muss sich lohnen!“ Das war der Tenor der letzten Wasserturm-Gesprächsrunde des Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Ernst Dieter Rossmann in Elmshorn. „Faire Löhne sind der beste Schutz gegen Armut in allen Generationen“, waren sich die Teilnehmer der morgendlichen Diskussionsveranstaltung einig. Viel Zustimmung erhielt dabei das kürzlich vorgelegten SPD-Rentenkonzept. „Kinderarmut-Arbeitsarmut-Altersarmut“ hatte Rossmann in den Mittelpunkt der Diskussion gestellt. „Armut in der Kindheit kann dazu führen, dass die Betroffenen auch im Erwachsenenalter nicht ausreichend selbst für ihr Auskommen sorgen und auch keine eigene Vorsorge fürs Alter treffen können“, begründete der Abgeordnete die Themenwahl. Um derartige Lebensläufe zu verhindern, warb der Bundestagsabgeordnete für den Ausbau der Kinderbetreuung und gute Schulen. „Wir brauchen mehr Bildungsgerechtigkeit! Das Ziel muss sein, mit starken Kindertagesstätten und starken Schulen, insbesondere auch Ganztagsschulen, alle Kinder besser zu fördern, damit sie die Chance haben, nach der Schule eine Berufsausbildung zu erhalten, die ihnen ein ausreichendes Einkommen sichert.“ In diesem Zusammenhang plädierte der Abgeordnete auch für eine Neuordnung des Kindergeldes. „Momentan profitieren Wohlhabende über den Kinderfreibetrag deutlich mehr als Geringverdiener über das Kindergeld. Und der ergänzende Kinderzuschlag, der dazu beitragen soll, dass Familien nicht in die Grundsicherung abrutschen, ist vielen unbekannt und sehr kompliziert zu beantragen. In der Folge wachsen in Deutschland etwa 600.000 Kinder in verdeckter Armut auf“ stellte Rossmann die Problematik dar. Nach Vorstellung der SPD soll das Kindergeld deshalb künftig nach Einkommen gestaffelt werden. „Wer mit zwei Kindern weniger als 3000 Euro im Monat verdient, soll damit besser gestellt werden als heute. Das neue Kindergeld fasst das alte Kindergeld und den bisherigen Kinderzuschlag zusammen. Damit verbunden sollen aber auch Besserverdiener nicht mehr über den steuerlichen Kinderfreibetrag überdurchschnittlich profitieren.“ Das SPD-Modell, das die stellvertretende Parteivorsitzende Manuela Schwesig erarbeitet hat, sieht vor, dass das neue Kindergeld unbürokratisch mit einem Einkommensnachweis beantragt und über die Familienkasse ausgezahlt werden kann. Im Kampf gegen Erwerbsarmut sprach sich Rossmann für Mindestlöhne, die Gleichstellung von Leiharbeitern und Stammbelegschaften und für eine Begrenzung von Werkverträgen aus. Den größten Raum der engagierten Diskussion im Wasserturm allerdings nahm die Altersarmut ein. „Noch nie waren so viele Kranke und Senioren in Deutschland auf Hilfe vom Staat angewiesen“, berichtete der Politiker und untermauerte diese Aussage mit aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamts. „Im vergangenen Jahr haben rund 844.000 Menschen in Deutschland Grundsicherung im Alter oder aus Krankheitsgründen empfangen. Das ist ein Anstieg um beinahe sechs Prozent. Und mehr als die Hälfte dieser Betroffenen sind Rentner!“ Die SPD setze deshalb mit ihrem kürzlich vorgestellten Rentenkonzept auf eine Solidarrente von mindestens 850 Euro für diejenigen, die lange gearbeitet, aber dabei wenig verdient haben oder zwischenzeitlich auch mal arbeitslos waren. „Diese Menschen müssen finanziell besser gestellt werden als jene, die nicht gearbeitet haben“, forderte Rossmann. Außerdem spricht sich die SPD für ein flexibles Renteneintrittsalter aus. „Wer 45 Jahre gearbeitet und in die Rentenversicherung eingezahlt hat, muss abschlagsfrei in Rente können, unabhängig vom Alter!“, forderte Rossmann und erhielt dafür viel Zustimmung von seinen Gästen. Dies würde gerade Menschen in körperlich anstrengenden Berufen wie Handwerkern, Facharbeitern oder Krankenschwestern und Pflegern helfen.

 

 

299 Menschen mit Behinderung im Dialog mit Bundestagsabgeordneten-Erika Clasing aus Elmshorn besucht Rossmann in seinem Berliner Büro

„Es wurde Zeit, dass wir endlich auch im Bundestag die UN-Konvention mit Leben füllen und den unmittelbaren Dialog zwischen Politik und Menschen mit Behinderung in Gang bringen“, freut sich der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann. Deshalb hat der Bundestag an diesem Wochenende fast 300 Menschen mit einer Behinderung zu einer zweitätigen Veranstaltung unter dem Motto „Menschen mit Behinderung im Bundestag“ persönlich nach Berlin eingeladen. Aus dem Kreis Pinneberg hatte Rossmann als Sprecher der SPD-Landesgruppe Schleswig-Holstein die Elmshornerin Erika Clasing für diese Veranstaltung gewonnen. Die Rollstuhlfahrerin und Gründerin der Selbsthilfegruppe für an Multiple Sklerose erkrankte Menschen hat dieses Angebot zum persönlichen Austausch gerne angenommen, um als Expertin in eigener Sache an dieser Tagung mit zu wirken . „Wir müssen auf die Expertise von Menschen mit Behinderungen zurückgreifen, wenn wir nicht Gefahr laufen wollen, unnütze Schreibtischentscheidungen zu treffen“, so Rossmann. Nach dem Besuch in Rossmanns Bundestagsbüro ging es für das langjährige Vorstandsmitglied der Elmshorner Thomas-Kirche weiter zur Eröffnung der Veranstaltung mit dem Bundestagspräsidenten und zur Gründung von 12 Arbeitsgruppen, die inhaltlich an die Ausschüsse des Bundestages angelehnt waren. Zudem wurden gemeinsame Erkundungen unter dem Aspekt der Barrierefreiheit in den Gebäuden des Bundestages durchgeführt. Erika Clasing: „Der Bundestag ist schon deutlich besser auf Barrierefreiheit eingerichtet als viele andere Gebäude, aber kleine Verbesserungsmöglichkeiten gibt es natürlich auch noch hier im Bundestag.“

 

Elmshorner Anträge zum SPD-Kreisparteitag am 15. September online

Im Bereich Ortsverein finden Sie die aktuellen Anträge der Elmshorner SPD zum Kreisparteitag.

Die Elmshorner Anträge zum SPD-Kreisparteitag am 15. September

Zum Kreisparteitag hat der Elmshorner Ortsverein 3 Anträge eingereicht, die auf der Ortsmitgliederversammlung am 21. August beschlossen wurden:

1) Wohnungspolitik

Die Versorgung mit angemessenem Wohnraum für Menschen mit kleinen eigenen Einkommen oder mit besonderen sozialen und individuellen Merkmalen wird aktuell immer schwieriger. Hierzu tragen auch der dramatische Rückgang an Wohnungen mit einer Sozialbindung und der Rückgang von günstigen Mietwohnungsangeboten bei. Die SPD wird aufgefordert, auf allen politischen Ebenen die Verbesserung der Wohnraumversorgung zu einem zentralen Thema zu machen und hier eine umfassende Initiative zur Bundestagswahl 2013 zu entwickeln.

2) Versorgung und Ausstattung von ehemaligen Bundespräsidenten, Kanzlern und Parlamentspräsidenten

Die SPD – Bundestagsfraktion wird aufgefordert, eine Gesetzesinitiative zu klaren rechtlichen Festlegungen der Ansprüche an Alimentierung und Ausstattung  von ehemaligen Bundespräsidenten, Bundeskanzlern und Parlamentspräsidenten zu ergreifen. Deren Versorgungsansprüche und Ausstattung sind an entsprechende Amtszeiten zu binden wie in der Dauer und Ausgestaltung zeitlich zu begrenzen. Republikanische Ämter im demokratischen Staat sind mit Amtsausstattungen auf Lebenszeit nicht vereinbar.

3) Beschneidung und Entscheidung des Bundes

Die SPD spricht sich dafür aus, dass die Frage, wie sich religiöses Verständnis und religiöse Riten in der Abwägung zur Rechten auf körperliche Unversehrtheit bei Kindern ( z.B. Beschneidung) verhalten, nicht nach Partei- und Fraktionsbeschlüssen entschieden wird, sondern die Abgeordneten hierüber im offenen Mandat nach ihrer individuellen Abwägung entscheiden.

SPD-Sommerradtour in den Garten der Horizonte

„Das war ein toller Tipp von Heidgrabens Bürgermeister Udo Tesch!“, sagt der Elmshorner SPD-Vorsitzende Dr. Ernst Dieter Rossmann über den „Garten der Horizonte“, das Ziel der diesjährigen Sommerradtour des Ortsvereins. Bei einem der letzten Besuche in Heidgraben hatte Tesch den Bundestagsabgeordneten auf den Staudengarten aufmerksam gemacht. Von der Schönheit und Vielfalt der Stauden wollten sich vergangene Woche einige Elmshorner überzeugen. Über 20 Leute machten sich am frühen Samstag Nachmittag mit ihren Fahrrädern auf den Weg vom Alten Markt nach Heidgraben. Im Herbst 2007 begann Familie Luer die Bauarbeiten für ihren Staudengarten, der heute 8000 qm groß ist. 1500 Staudenarten haben auf dem Gelände Platz gefunden.Besonderes Interesse der Gruppe weckte eine Staudenart, die als Ersatz für Mais als nachwachsender Rohstoff für die Energiegewinnung dienen könnte. Mit vielen neuen Eindrücken ging es dann zurück nach Elmshorn.

Gerda Weinhold 65 Jahre in der SPD

Im Jahr 1946 ist Gerda Weinhold in die Elmshorner SPD eingetreten. Und 65 Jahre später überreichten die Elmshorner Sozialdemokraten ihrer Genossin mit der längsten Mitgliedschaft die besondere Ehrenurkunde im Rahmen einer kleinen Feierstunde, zu der sich die SPD-Vorstandsmitglieder mit der Jubilarin, ihrer Tochter, der Hausleitung von der AWO-Wohnpflege und Elmshorns Bürgervorsteher Karl Holbach zu einer gemütlichen Kaffeerunde zusammenfanden.

Elmshorns SPD-Ortsvorsitzender Ernst Dieter Rossmann erinnerte in einer Würdigung der Jubilarin an die besondere Aufbauzeit unmittelbar nach dem Krieg. „Es musste nicht nur die zerstörte Stadt, sondern auch die Demokratie wieder aufgebaut werden. Die Bedingungen waren unvergleichlich viel schwerer als heute in der Kommunalpolitik, denn es waren auch die vielen Flüchtlinge mit unterzubringen und zu integrieren.“

Gerda Weinhold, die mit dem langjährigen sozialdemokratischen Stadtverordneten und späteren Bürgervorsteher Helmut Weinhold verheiratet war, erinnerte sich im Gespräch mit ihren Gästen noch sehr genau an das Leben in der Siedlung, in der sie lange Zeit in der Stargarder Straße gewohnt hatte, bevor sie dann an den Uferkamp gezogen war, und die vielen kommunalpolitischen Verpflichtungen.

Mit Bürgervorsteher Karl Holbach, der auch in der Siedlung wohnt, kam es darüber schnell zum lebhaften Austausch, genauso wie sich die Jubilarin noch gerne an ihre ersten Begegnungen mit dem jetzigen SPD-Ortsvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten, der am Moordamm aufgewachsen ist, erinnert. Gerda Weinhold: „Die Welt ist klein in Elmshorn und rund um die Koppeldamm-Schule zwischen Siedlung, Moordamm und  altem Krankenhaus kannten sich die Menschen.“

Die kleine Feierstunde bei der AWO in der Hamburger Straße war jedenfalls wie im Fluge vergangen und nun freut sich die Parteijubilarin auf ihren 90. Geburtstag im Februar.

 

Grünkohlessen der Elmshorner SPD

Wie immer mit einem besonderen Gast feierten die Genossen der Elmshorner SPD bei einem deftigen Mahl am Donnerstag in der Gaststätte „Im Winkel“ den Jahresausklang. Für den SPD-Ortsvereinsvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Dr. Ernst Dieter Rossmann war es eine besondere Freude, seine Kollegin aus dem europäischen Parlament, die SPD-Europaabgeordnete für Schleswig-Holstein Ulrike Rodust, zum traditionellen Grünkohlessen begrüßen zu können.

Aber auch andere prominente SPD-Mitglieder wie die Elmshorner Fraktionsvorsitzende Beate Raudies, Bürgervorsteher Karl Holbach und der Kreisvorsitzende Hannes Birke ließen es sich nicht nehmen, zusammen mit 90 Genossen das Jahr in geselliger Runde ausklingen zu lassen.

Ein besondere Höhepunkt des Abends waren die von Ernst Dieter Rossmann und Ulrike Rodust vorgenommenen Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft und Mitarbeit in der SPD. Seit 25 Jahren dabei ist sind der ehemalige Stadtverordnete Thomas Clasing, Heike Grön, der Stadtverordnete Thorsten Mann-Raudies sowie Angelika und Jürgen Neumann; auf eine 40-jährige Mitgliedschaft können neben Elfriede Ehrk, Alfred Fichte, Heidi Geisler, Hans-Joachim Glismann, Karl-Fred Pentzek und Falk von Meißner auch die stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende Traute Röhrs sowie Ernst Dieter Rossmann persönlich zurückblicken. Seit 50 Jahren hält Ulf Schmidt der SPD die Treue.  Auf 65 Jahre Mitgliedschaft in der SPD kann Gerda Weinhold zurückblicken. Da Gerda Weinhold nicht am Grünkohlessen teilnehmen konnte, wird die Ehrung für diese außergewöhnlich lange Mitgliedschaft bei einem persönlichen Besuch des Ortsvereinsvorsitzenden vorgenommen.

Nicht fehlen durfte der satirischen Rückblick auf die Ereignisse des Jahres. Das traditionelle Vorstandskabarett erhielt wiederum tatkräftige Unterstützung durch den Hamburger Kleinkünstler und Kabarettisten Jens von Häfen, der sehr gekonnt unter anderem in die Rolle von Franz Müntefering geschlüpft ist und durch seine Figur des Sergej einen ganz eigenen Blick auf die Stadt an den Krückauufern zum Besten gab.

Die Anzahl von Ansteckherzen in den schleswig-holsteinischen Landesfarben in einem Weckglas war zu schätzen, um beim Ratespiel des Abends eine Reise nach Berlin zu gewinnen. Sehr genau geschätzt mit 197 Herzen hat dabei Artemis Klaus, Tochter des neuen Stadtverordneten Arne Klaus. Da die Gewinnerin noch im Grundschulalter ist, freuen sich ihre Eltern auf die Reise. Sobald Artemis Klaus alt genug für eine Bildungsreise zum Bundestag ist, wird aber auch sie berücksichtigt.

Weiterhin ordentlich gefüllt wurde das Spendenschwein der Elmshorner SPD. Die Sozialdemokraten werden bei ihren Veranstaltungen im kommenden Jahr kräftig für die Jahresspende sammeln, die an die DLRG zur Unterstützung der Jugendabteilung des Bereiches Wasser-Rettung gehen wird.

 

Kunst aus erster Hand                              

Der Kreis Pinneberg hat nicht nur eine abwechslungsreiche Landschaft für die Naherholung, sondern auch viel Kunst und Kultur zu bieten. Im Rahmen seiner Sommertour per Rad durch den Kreis Pinneberg hatte der Kreis Pinneberger SPD – Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann hierzu Mitglieder und interessierte Bürger zu einem Besuch in das Atelier von Jörgen Habedank nach Tornesch in die Friedrichstraße eingealden. Trotz Wind und Dauerregen machten sich 10 kunst- und kulturbegeisterte Elmshorner auf den Weg in die Nachbarstadt und wurden für ihre Hartnäckigkeit reichlich entschädigt. Jörgen Habedank, der erst in diesem Jahr mit zwei bedeutenden Ausstellungen in der Pinneberger Drostei und in Langes Tannen in Uetersen auf sein vielfältiges Werk aufmerksam gemacht hat, stellte nicht nur die neuen Räumlichkeiten des Ateliers in er alten Mühle und Tischlerwerkstatt vor, sondern auch die ganze Breite seiner künstlerrischen Arbeit. Besonderes Interesse fand hierbei die Glasmalerei, die , wie der Künstler vor seinen Gästen ausführte, sich schon lange nicht mehr nur auf sakrale Glasfenster erstreckt. Glasgestaltung als Sichtschutz, zur Fassadengestaltung oder als ästhetischer Blickfang im Garten lassen sich mit den neuen Techniken der Glasmalerei genauso verwirklichen wie besonders licht- und farbstarke Glastüren und Glasfenster. Der Künstler arbeitet , wie er vor den Besuchern deutlich machte, nach der künsterlischen Idee und ihrer Umsetzung in eine malerische Form dann mit den renommiertesten Glaswerkstätten in Deutschland zusammen, u.a. mit einer großen Werkstattt in Paderborn. Dort werden dann von  besonders qualifizierten Glashandwerkern die Entwürfe in Glas geblasen und gegossen und mit entsprechenden Fassungen versehen. Jörgen Habedank: „Gerade diese Zusammenarbeit mit bester Handarbeit macht auch den besonderen Reiz der künstlerischen Zusammenarbeit aus.“ Zur Sprache kamen bei dem Besuch auch die Möglichkeiten für Künstler, sich im öffentlichen Raum mit ihren Werken einzubringen. Der Bundestagsabgeordnte Ernst Dieter Rossmann fordert in diesem Zusammenhang, die Kunst im öffentlichen Raum nicht als „lästigen Zusatz“ erst ganz am Ende in die Gesamtplanung einzubeziehen, sondern von vornherein in der Bauplanung die Anregungen und Ideen der Künster mit aufzunehmen.Rossmann: „Öffentliche und auch Geschäftsbauten verkommen zur Dutzendware, wenn sie nicht auf künsterlerische Gestaltung und die Integration von Kunstwerken wert legen. Die Glas- und Wandmalerei sollte uns dabei nicht nur in historischen Kirchen und Bauwerken erfreuen, sondern auch in Gebäuden der Moderne.“ Auch der Entstehungsprozeß seiner Malerei und speziell der Bildcollagen  wurde von Jörgen Habedank abschließend seinen Gästen vorgestellt, der sein Atelier bewußt als offenes Haus angelegt hat, um einen Beitrag zum künstlerischen Verständnis und zur Unterstützung für die Kultur zu leisten.