Aktuelles aus dem Ortsverein

Wann findet die nächste Veranstaltung der Elmshorner SPD statt? Welche Neuigkeiten gibt es aus dem Ortsverein? Welche Themen bewegen die Genossen aus der Krückaustadt?

In diesem Bereich können Sie sich über die aktuellen Termine und die neuesten Nachrichten aus dem SPD Ortsverein Elmshorn informieren.

Ebenso finden Sie hier Informationen über die Arbeitsgemeinschaften (AG), die in und um Elmshorn aktiv sind.

Grünkohlessen der Elmshorner SPD

Auf eine anhaltend große Beliebtheit stößt das traditionelle Grünkohlessen der Elmshorner SPD zum Jahresausklang.

So konnten die Sozialdemokraten aus der Krückaustadt über 100 Gäste zu diesem Ereignis be-grüßen, darunter auch den neuen Kreisvorsitzenden der SPD, Thomas Hölck.

Zusammen mit dem Ortsvorsitzenden der SPD und Bundestagsabgeordneten Dr. Ernst Dieter Rossmann gab Hölck einen Ausblick auf das Jahr 2013, das besonders geprägt sein wird durch das 150-jährige Jubiläum der SPD. „Ein Jubiläum, dass nicht nur auf der Bundesebene gefeiert wird, sondern auch für uns Elmshorn eine besondere Bedeutung hat, besteht unser Ortsverein genauso lange wie die Partei insgesamt,“ wie Rossmann betont.

Eine weitere Herausforderung sehen Kreis- wie Ortsvorsitzender auch in den Wahlen im Jahr 2013. „Sowohl auf der bei der Kommunalwahl als auch bei der Bundestagswahl wollen wir die Bürgerinnen und Bürger mit guten sozialdemokratischen Zielen und guter Politik überzeugen,“ gibt Hölck die Richtung vor.

Eine besondere Freude war für Hölck und Rossmann auch die Möglichkeit, verdiente Genossen für langjährige Mitgliedschaft in der SPD zu ehren. Persönlich nahmen bei der Veranstaltung Marianne Färber und Paul Max Schmelz für 25 Jahre Mitgliedschaft und Ursula Weber, Paul Hermann Schneider, der langjährige Stadtverordnete Jürgen Wohlenberg sowie die langjährige Stadtverordnete, Fraktionsvorsitzende der Stadt-Fraktion und Landtagsabgeordnete Siegrid Tenor-Alschausky für 40-jährige Mitgliedschaft ihre Urkunden und Ehrennadeln entgegen.

 

Fröhlicher Höhepunkt des Abends war nach dem Grünkohlessen das traditionelle Vorstandska-barett, in dem Ernst Dieter Rossmann und Ragnhild Ehlers für den Ortsvorstand zusammen mit der stellvertretenden Vorsitzenden der Stadt-Fraktion Dörte Köhne-Seiffert und der Landtags-abgeordneten Beate Raudies einmal mehr die besonderen Höhepunkte und Skurilitäten in Elmshorn Revue passieren ließen. Das Lüften der mehr oder minder großen Geheimnisse der Stadtpolitik löste dann auch viel Schmunzeln der Gäste und Beifall für die Kabarettisten aus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit Solidarrente Altersarmut entgegentreten! SPD-Bundestagsabgeordneter lud zum Wasserturmgespräch

„Arbeit muss sich lohnen!“ Das war der Tenor der letzten Wasserturm-Gesprächsrunde des Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Ernst Dieter Rossmann in Elmshorn. „Faire Löhne sind der beste Schutz gegen Armut in allen Generationen“, waren sich die Teilnehmer der morgendlichen Diskussionsveranstaltung einig. Viel Zustimmung erhielt dabei das kürzlich vorgelegten SPD-Rentenkonzept. „Kinderarmut-Arbeitsarmut-Altersarmut“ hatte Rossmann in den Mittelpunkt der Diskussion gestellt. „Armut in der Kindheit kann dazu führen, dass die Betroffenen auch im Erwachsenenalter nicht ausreichend selbst für ihr Auskommen sorgen und auch keine eigene Vorsorge fürs Alter treffen können“, begründete der Abgeordnete die Themenwahl. Um derartige Lebensläufe zu verhindern, warb der Bundestagsabgeordnete für den Ausbau der Kinderbetreuung und gute Schulen. „Wir brauchen mehr Bildungsgerechtigkeit! Das Ziel muss sein, mit starken Kindertagesstätten und starken Schulen, insbesondere auch Ganztagsschulen, alle Kinder besser zu fördern, damit sie die Chance haben, nach der Schule eine Berufsausbildung zu erhalten, die ihnen ein ausreichendes Einkommen sichert.“ In diesem Zusammenhang plädierte der Abgeordnete auch für eine Neuordnung des Kindergeldes. „Momentan profitieren Wohlhabende über den Kinderfreibetrag deutlich mehr als Geringverdiener über das Kindergeld. Und der ergänzende Kinderzuschlag, der dazu beitragen soll, dass Familien nicht in die Grundsicherung abrutschen, ist vielen unbekannt und sehr kompliziert zu beantragen. In der Folge wachsen in Deutschland etwa 600.000 Kinder in verdeckter Armut auf“ stellte Rossmann die Problematik dar. Nach Vorstellung der SPD soll das Kindergeld deshalb künftig nach Einkommen gestaffelt werden. „Wer mit zwei Kindern weniger als 3000 Euro im Monat verdient, soll damit besser gestellt werden als heute. Das neue Kindergeld fasst das alte Kindergeld und den bisherigen Kinderzuschlag zusammen. Damit verbunden sollen aber auch Besserverdiener nicht mehr über den steuerlichen Kinderfreibetrag überdurchschnittlich profitieren.“ Das SPD-Modell, das die stellvertretende Parteivorsitzende Manuela Schwesig erarbeitet hat, sieht vor, dass das neue Kindergeld unbürokratisch mit einem Einkommensnachweis beantragt und über die Familienkasse ausgezahlt werden kann. Im Kampf gegen Erwerbsarmut sprach sich Rossmann für Mindestlöhne, die Gleichstellung von Leiharbeitern und Stammbelegschaften und für eine Begrenzung von Werkverträgen aus. Den größten Raum der engagierten Diskussion im Wasserturm allerdings nahm die Altersarmut ein. „Noch nie waren so viele Kranke und Senioren in Deutschland auf Hilfe vom Staat angewiesen“, berichtete der Politiker und untermauerte diese Aussage mit aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamts. „Im vergangenen Jahr haben rund 844.000 Menschen in Deutschland Grundsicherung im Alter oder aus Krankheitsgründen empfangen. Das ist ein Anstieg um beinahe sechs Prozent. Und mehr als die Hälfte dieser Betroffenen sind Rentner!“ Die SPD setze deshalb mit ihrem kürzlich vorgestellten Rentenkonzept auf eine Solidarrente von mindestens 850 Euro für diejenigen, die lange gearbeitet, aber dabei wenig verdient haben oder zwischenzeitlich auch mal arbeitslos waren. „Diese Menschen müssen finanziell besser gestellt werden als jene, die nicht gearbeitet haben“, forderte Rossmann. Außerdem spricht sich die SPD für ein flexibles Renteneintrittsalter aus. „Wer 45 Jahre gearbeitet und in die Rentenversicherung eingezahlt hat, muss abschlagsfrei in Rente können, unabhängig vom Alter!“, forderte Rossmann und erhielt dafür viel Zustimmung von seinen Gästen. Dies würde gerade Menschen in körperlich anstrengenden Berufen wie Handwerkern, Facharbeitern oder Krankenschwestern und Pflegern helfen.

 

 

299 Menschen mit Behinderung im Dialog mit Bundestagsabgeordneten-Erika Clasing aus Elmshorn besucht Rossmann in seinem Berliner Büro

„Es wurde Zeit, dass wir endlich auch im Bundestag die UN-Konvention mit Leben füllen und den unmittelbaren Dialog zwischen Politik und Menschen mit Behinderung in Gang bringen“, freut sich der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann. Deshalb hat der Bundestag an diesem Wochenende fast 300 Menschen mit einer Behinderung zu einer zweitätigen Veranstaltung unter dem Motto „Menschen mit Behinderung im Bundestag“ persönlich nach Berlin eingeladen. Aus dem Kreis Pinneberg hatte Rossmann als Sprecher der SPD-Landesgruppe Schleswig-Holstein die Elmshornerin Erika Clasing für diese Veranstaltung gewonnen. Die Rollstuhlfahrerin und Gründerin der Selbsthilfegruppe für an Multiple Sklerose erkrankte Menschen hat dieses Angebot zum persönlichen Austausch gerne angenommen, um als Expertin in eigener Sache an dieser Tagung mit zu wirken . „Wir müssen auf die Expertise von Menschen mit Behinderungen zurückgreifen, wenn wir nicht Gefahr laufen wollen, unnütze Schreibtischentscheidungen zu treffen“, so Rossmann. Nach dem Besuch in Rossmanns Bundestagsbüro ging es für das langjährige Vorstandsmitglied der Elmshorner Thomas-Kirche weiter zur Eröffnung der Veranstaltung mit dem Bundestagspräsidenten und zur Gründung von 12 Arbeitsgruppen, die inhaltlich an die Ausschüsse des Bundestages angelehnt waren. Zudem wurden gemeinsame Erkundungen unter dem Aspekt der Barrierefreiheit in den Gebäuden des Bundestages durchgeführt. Erika Clasing: „Der Bundestag ist schon deutlich besser auf Barrierefreiheit eingerichtet als viele andere Gebäude, aber kleine Verbesserungsmöglichkeiten gibt es natürlich auch noch hier im Bundestag.“

 

Elmshorner Anträge zum SPD-Kreisparteitag am 15. September online

Im Bereich Ortsverein finden Sie die aktuellen Anträge der Elmshorner SPD zum Kreisparteitag.

Die Elmshorner Anträge zum SPD-Kreisparteitag am 15. September

Zum Kreisparteitag hat der Elmshorner Ortsverein 3 Anträge eingereicht, die auf der Ortsmitgliederversammlung am 21. August beschlossen wurden:

1) Wohnungspolitik

Die Versorgung mit angemessenem Wohnraum für Menschen mit kleinen eigenen Einkommen oder mit besonderen sozialen und individuellen Merkmalen wird aktuell immer schwieriger. Hierzu tragen auch der dramatische Rückgang an Wohnungen mit einer Sozialbindung und der Rückgang von günstigen Mietwohnungsangeboten bei. Die SPD wird aufgefordert, auf allen politischen Ebenen die Verbesserung der Wohnraumversorgung zu einem zentralen Thema zu machen und hier eine umfassende Initiative zur Bundestagswahl 2013 zu entwickeln.

2) Versorgung und Ausstattung von ehemaligen Bundespräsidenten, Kanzlern und Parlamentspräsidenten

Die SPD – Bundestagsfraktion wird aufgefordert, eine Gesetzesinitiative zu klaren rechtlichen Festlegungen der Ansprüche an Alimentierung und Ausstattung  von ehemaligen Bundespräsidenten, Bundeskanzlern und Parlamentspräsidenten zu ergreifen. Deren Versorgungsansprüche und Ausstattung sind an entsprechende Amtszeiten zu binden wie in der Dauer und Ausgestaltung zeitlich zu begrenzen. Republikanische Ämter im demokratischen Staat sind mit Amtsausstattungen auf Lebenszeit nicht vereinbar.

3) Beschneidung und Entscheidung des Bundes

Die SPD spricht sich dafür aus, dass die Frage, wie sich religiöses Verständnis und religiöse Riten in der Abwägung zur Rechten auf körperliche Unversehrtheit bei Kindern ( z.B. Beschneidung) verhalten, nicht nach Partei- und Fraktionsbeschlüssen entschieden wird, sondern die Abgeordneten hierüber im offenen Mandat nach ihrer individuellen Abwägung entscheiden.

SPD-Sommerradtour in den Garten der Horizonte

„Das war ein toller Tipp von Heidgrabens Bürgermeister Udo Tesch!“, sagt der Elmshorner SPD-Vorsitzende Dr. Ernst Dieter Rossmann über den „Garten der Horizonte“, das Ziel der diesjährigen Sommerradtour des Ortsvereins. Bei einem der letzten Besuche in Heidgraben hatte Tesch den Bundestagsabgeordneten auf den Staudengarten aufmerksam gemacht. Von der Schönheit und Vielfalt der Stauden wollten sich vergangene Woche einige Elmshorner überzeugen. Über 20 Leute machten sich am frühen Samstag Nachmittag mit ihren Fahrrädern auf den Weg vom Alten Markt nach Heidgraben. Im Herbst 2007 begann Familie Luer die Bauarbeiten für ihren Staudengarten, der heute 8000 qm groß ist. 1500 Staudenarten haben auf dem Gelände Platz gefunden.Besonderes Interesse der Gruppe weckte eine Staudenart, die als Ersatz für Mais als nachwachsender Rohstoff für die Energiegewinnung dienen könnte. Mit vielen neuen Eindrücken ging es dann zurück nach Elmshorn.

Gerda Weinhold 65 Jahre in der SPD

Im Jahr 1946 ist Gerda Weinhold in die Elmshorner SPD eingetreten. Und 65 Jahre später überreichten die Elmshorner Sozialdemokraten ihrer Genossin mit der längsten Mitgliedschaft die besondere Ehrenurkunde im Rahmen einer kleinen Feierstunde, zu der sich die SPD-Vorstandsmitglieder mit der Jubilarin, ihrer Tochter, der Hausleitung von der AWO-Wohnpflege und Elmshorns Bürgervorsteher Karl Holbach zu einer gemütlichen Kaffeerunde zusammenfanden.

Elmshorns SPD-Ortsvorsitzender Ernst Dieter Rossmann erinnerte in einer Würdigung der Jubilarin an die besondere Aufbauzeit unmittelbar nach dem Krieg. „Es musste nicht nur die zerstörte Stadt, sondern auch die Demokratie wieder aufgebaut werden. Die Bedingungen waren unvergleichlich viel schwerer als heute in der Kommunalpolitik, denn es waren auch die vielen Flüchtlinge mit unterzubringen und zu integrieren.“

Gerda Weinhold, die mit dem langjährigen sozialdemokratischen Stadtverordneten und späteren Bürgervorsteher Helmut Weinhold verheiratet war, erinnerte sich im Gespräch mit ihren Gästen noch sehr genau an das Leben in der Siedlung, in der sie lange Zeit in der Stargarder Straße gewohnt hatte, bevor sie dann an den Uferkamp gezogen war, und die vielen kommunalpolitischen Verpflichtungen.

Mit Bürgervorsteher Karl Holbach, der auch in der Siedlung wohnt, kam es darüber schnell zum lebhaften Austausch, genauso wie sich die Jubilarin noch gerne an ihre ersten Begegnungen mit dem jetzigen SPD-Ortsvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten, der am Moordamm aufgewachsen ist, erinnert. Gerda Weinhold: „Die Welt ist klein in Elmshorn und rund um die Koppeldamm-Schule zwischen Siedlung, Moordamm und  altem Krankenhaus kannten sich die Menschen.“

Die kleine Feierstunde bei der AWO in der Hamburger Straße war jedenfalls wie im Fluge vergangen und nun freut sich die Parteijubilarin auf ihren 90. Geburtstag im Februar.

 

Grünkohlessen der Elmshorner SPD

Wie immer mit einem besonderen Gast feierten die Genossen der Elmshorner SPD bei einem deftigen Mahl am Donnerstag in der Gaststätte „Im Winkel“ den Jahresausklang. Für den SPD-Ortsvereinsvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Dr. Ernst Dieter Rossmann war es eine besondere Freude, seine Kollegin aus dem europäischen Parlament, die SPD-Europaabgeordnete für Schleswig-Holstein Ulrike Rodust, zum traditionellen Grünkohlessen begrüßen zu können.

Aber auch andere prominente SPD-Mitglieder wie die Elmshorner Fraktionsvorsitzende Beate Raudies, Bürgervorsteher Karl Holbach und der Kreisvorsitzende Hannes Birke ließen es sich nicht nehmen, zusammen mit 90 Genossen das Jahr in geselliger Runde ausklingen zu lassen.

Ein besondere Höhepunkt des Abends waren die von Ernst Dieter Rossmann und Ulrike Rodust vorgenommenen Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft und Mitarbeit in der SPD. Seit 25 Jahren dabei ist sind der ehemalige Stadtverordnete Thomas Clasing, Heike Grön, der Stadtverordnete Thorsten Mann-Raudies sowie Angelika und Jürgen Neumann; auf eine 40-jährige Mitgliedschaft können neben Elfriede Ehrk, Alfred Fichte, Heidi Geisler, Hans-Joachim Glismann, Karl-Fred Pentzek und Falk von Meißner auch die stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende Traute Röhrs sowie Ernst Dieter Rossmann persönlich zurückblicken. Seit 50 Jahren hält Ulf Schmidt der SPD die Treue.  Auf 65 Jahre Mitgliedschaft in der SPD kann Gerda Weinhold zurückblicken. Da Gerda Weinhold nicht am Grünkohlessen teilnehmen konnte, wird die Ehrung für diese außergewöhnlich lange Mitgliedschaft bei einem persönlichen Besuch des Ortsvereinsvorsitzenden vorgenommen.

Nicht fehlen durfte der satirischen Rückblick auf die Ereignisse des Jahres. Das traditionelle Vorstandskabarett erhielt wiederum tatkräftige Unterstützung durch den Hamburger Kleinkünstler und Kabarettisten Jens von Häfen, der sehr gekonnt unter anderem in die Rolle von Franz Müntefering geschlüpft ist und durch seine Figur des Sergej einen ganz eigenen Blick auf die Stadt an den Krückauufern zum Besten gab.

Die Anzahl von Ansteckherzen in den schleswig-holsteinischen Landesfarben in einem Weckglas war zu schätzen, um beim Ratespiel des Abends eine Reise nach Berlin zu gewinnen. Sehr genau geschätzt mit 197 Herzen hat dabei Artemis Klaus, Tochter des neuen Stadtverordneten Arne Klaus. Da die Gewinnerin noch im Grundschulalter ist, freuen sich ihre Eltern auf die Reise. Sobald Artemis Klaus alt genug für eine Bildungsreise zum Bundestag ist, wird aber auch sie berücksichtigt.

Weiterhin ordentlich gefüllt wurde das Spendenschwein der Elmshorner SPD. Die Sozialdemokraten werden bei ihren Veranstaltungen im kommenden Jahr kräftig für die Jahresspende sammeln, die an die DLRG zur Unterstützung der Jugendabteilung des Bereiches Wasser-Rettung gehen wird.

 

Kunst aus erster Hand                              

Der Kreis Pinneberg hat nicht nur eine abwechslungsreiche Landschaft für die Naherholung, sondern auch viel Kunst und Kultur zu bieten. Im Rahmen seiner Sommertour per Rad durch den Kreis Pinneberg hatte der Kreis Pinneberger SPD – Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann hierzu Mitglieder und interessierte Bürger zu einem Besuch in das Atelier von Jörgen Habedank nach Tornesch in die Friedrichstraße eingealden. Trotz Wind und Dauerregen machten sich 10 kunst- und kulturbegeisterte Elmshorner auf den Weg in die Nachbarstadt und wurden für ihre Hartnäckigkeit reichlich entschädigt. Jörgen Habedank, der erst in diesem Jahr mit zwei bedeutenden Ausstellungen in der Pinneberger Drostei und in Langes Tannen in Uetersen auf sein vielfältiges Werk aufmerksam gemacht hat, stellte nicht nur die neuen Räumlichkeiten des Ateliers in er alten Mühle und Tischlerwerkstatt vor, sondern auch die ganze Breite seiner künstlerrischen Arbeit. Besonderes Interesse fand hierbei die Glasmalerei, die , wie der Künstler vor seinen Gästen ausführte, sich schon lange nicht mehr nur auf sakrale Glasfenster erstreckt. Glasgestaltung als Sichtschutz, zur Fassadengestaltung oder als ästhetischer Blickfang im Garten lassen sich mit den neuen Techniken der Glasmalerei genauso verwirklichen wie besonders licht- und farbstarke Glastüren und Glasfenster. Der Künstler arbeitet , wie er vor den Besuchern deutlich machte, nach der künsterlischen Idee und ihrer Umsetzung in eine malerische Form dann mit den renommiertesten Glaswerkstätten in Deutschland zusammen, u.a. mit einer großen Werkstattt in Paderborn. Dort werden dann von  besonders qualifizierten Glashandwerkern die Entwürfe in Glas geblasen und gegossen und mit entsprechenden Fassungen versehen. Jörgen Habedank: „Gerade diese Zusammenarbeit mit bester Handarbeit macht auch den besonderen Reiz der künstlerischen Zusammenarbeit aus.“ Zur Sprache kamen bei dem Besuch auch die Möglichkeiten für Künstler, sich im öffentlichen Raum mit ihren Werken einzubringen. Der Bundestagsabgeordnte Ernst Dieter Rossmann fordert in diesem Zusammenhang, die Kunst im öffentlichen Raum nicht als „lästigen Zusatz“ erst ganz am Ende in die Gesamtplanung einzubeziehen, sondern von vornherein in der Bauplanung die Anregungen und Ideen der Künster mit aufzunehmen.Rossmann: „Öffentliche und auch Geschäftsbauten verkommen zur Dutzendware, wenn sie nicht auf künsterlerische Gestaltung und die Integration von Kunstwerken wert legen. Die Glas- und Wandmalerei sollte uns dabei nicht nur in historischen Kirchen und Bauwerken erfreuen, sondern auch in Gebäuden der Moderne.“ Auch der Entstehungsprozeß seiner Malerei und speziell der Bildcollagen  wurde von Jörgen Habedank abschließend seinen Gästen vorgestellt, der sein Atelier bewußt als offenes Haus angelegt hat, um einen Beitrag zum künstlerischen Verständnis und zur Unterstützung für die Kultur zu leisten.