Aktuelles aus dem Ortsverein

Wann findet die nächste Veranstaltung der Elmshorner SPD statt? Welche Neuigkeiten gibt es aus dem Ortsverein? Welche Themen bewegen die Genossen aus der Krückaustadt?

In diesem Bereich können Sie sich über die aktuellen Termine und die neuesten Nachrichten aus dem SPD Ortsverein Elmshorn informieren.

Ebenso finden Sie hier Informationen über die Arbeitsgemeinschaften (AG), die in und um Elmshorn aktiv sind.

Antragsinitiativen  des Ortsvereins Elmshorn zum Kreisparteitag am 20.09.2014

Themenbereich Bildung

a) Umwandlung zu gebundenen Ganztagsschulen ermöglichen 

Um einen Ausbau von gebundenen Ganztagsschulen im Grundschulbereich zu ermöglichen, sollen  die Landesregierung und die Landtagsfraktion dafür sorgen , dass

- 10% der zusätzlichen Lehrerstellen für den Ausbau von Grundschulen zu gebundenen Ganztagsschulen eingesetzt werden und

- für die notwendigen räumlichen Erweiterungen Investitionszuschüsse zur Verfügung gestellt werden.

b) Weiterbildung braucht  Zeit – Weiterbildung braucht Anreize 

Die Politik für mehr und bessere Weiterbildung braucht dringend Impulse, die diese Debatte zuspitzen und klare Forderungen in den Mittelpunkt stellen.

Die SPD setzt sich für die Zielperspektive von „Zwei mal Drei – wir brauchen ein Mindestrecht auf 3 Jahre Erstausbildung und 3 Jahre Weiterbildung“ ein. 3 Jahre Rechtssicherheit für Weiterbildung  bedeuten im Grundsatz einen Anspruch auf zwei Wochen Freistellung und finanzielle Unterstützung für Weiterbildung im Jahr bei einem „Durchschnittsarbeitnehmer“.

Die SPD setzt sich für eine „Fortbildungsprämie“ ein, um Menschen ohne Ausbildung und ohne Arbeit zur Ausbildung zu motivieren. Wenn diese eine Ausbildung nachholen, sollen sie als Aufwandsentschädigung einen Zuschlag in Höhe von mindestens 10 Prozent bzw. 100 Euro zum Arbeitslosengeld erhalten. Außerdem soll eine Abschlussprämie nach dem Erwerb des Berufsabschlusses  gezahlt werden. 

 Themenbereich Internationale  Solidarität

a) Fairer Handel und faire Produktion

Wohlstand darf sich nicht auf Elend gründen.  Die SPD setzt sich deshalb auf allen politischen Ebenen dafür ein, dass dringend notwendige Mindeststandards für eine faire Produktion international eingehalten werden. Dazu sind im Einzelnen umzusetzen

- Verbindliche Arbeits- und Umweltstandards in allen Handelsabkommen

- Verbindliche Transparenz – Richtlinie für die gesamte Produktions- und Lieferketten von Produkten

- Ein international einheitliches Gütesiegel für faire Produktion und internationale Klagemöglichkeiten gegen Unternehmen, die die internationalen Arbeits- und Umweltstandards verletzen

b) Ein europäisches THW 

Die Bundesrepublik Deutschland ergreift  die Initiative zur Einrichutng eines „europäischen THW“, mit dem Hilfeleistungen  in Europa und in der übrigen Welt  effizient, unbürokratisch und solidarisch erbracht werden können

c) Bildungsförderung in den Flüchtlingslagern

Die Bundesregierung wird aufgefordert, angesichts von 35 Millionen Menschen, die weltweit außerhalb ihrer Heimat leben, weil sie auf der Flucht sind,  ihre Beiträge zur Unterstützung dieser Menschen in den Flüchtlingslagern deutlich zu verstärken. Insbesondere sind dabei auch die Maßnahmen der Bildungsförderung von der schulischen bis zur Erwachsenenbildung auf- und auszubauen. 

Historie und Moderne in der Seestermüher Marsch

SPD-Elmshorn auf Sommertour unterwegs

Auch das heiße Sommerwetter konnte die engagierte Radfahrergemeinde der Elmshorner SPD nicht von ihrer diesjährigen Sommerradtour abhalten, die traditionell unter Führung des SPD – Ortsvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Ernst Dieter Rossmann zu besonderen Sehenswürdigkeiten im Elmshorner Umland geht. In diesem Jahr hatte sich die SPD dabei das Spannungsfeld zwischen der historischen Fähre in Kronsnest und dem dazu gehörigen  Stoepenkieker Mini-Museum und der modernen Obsthalle der Familie Schinkel in Seestermühe zum Ziel gesetzt. .Fährmann Nies Uwe Saß und weitere Mitglieder vom Fährverein Kronsnest informierten dabei über die mindestens 438 Jahre Geschichte dieser  Verbindung zwischen den Dörfern beiderseits der Krückau. Niels Uwe Saß: „Die Fähre war ein ganz wichtiges Transportmittel für Mensch und Tier. Sie hat sicherlich zu mancher menschlichen Verbindung beigetragen und auch manche Hochzeit gestiftet, denn der Weg über Elmshorn war in früheren Zeiten ohne Autos sehr beschwerlich für die Marschbewohner.“ 

In diese früheren Jahrhunderte führte die Elmshorner SPD-Fahrradfreunde auch die bewundernswert gestaltete Ausstellung im Mini-Museum der Stöpenkieker zurück, die über die Fähre hinaus die ganze Geschichte der Elbmarschen und der Kirchdörfer ausleuchtet. SPD-Ortsvorsitzender Ernst Dieter Rossmann: „Dieser Ausstellung, die weit über Laienerzählungen hinaus geht, sind wirklich noch viele Besucher zu wünschen.“ 

Den vollkommenen Kontrast zur Historie bildeten dann die modernen CA – Lagerräume im Obstbetrieb von Julius Schinkel in Seestermühe, die kürzlich nicht nur mit einer höhen Pri- vatinvestition, sondern auch mit öffentlichen Fördermitteln gebaut worden ist. CA steht dabei für das Prinzip der „Controlled atmosphere“. Julius Schinkel und seine Eltern stellten dabei der Besuchsgruppe 3 CA-Lagerräume und die dahinter stehende Technologie vor, in der immerhin insgesamt 68 Tonnen Obst gelagert werden können. In CA-Lagern werden durch modernste Kühltechnologie Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Sauerstoff und Kohlen- dioxid-gehalt überwacht und auf dem gewünschten Niveau gehalten. Julius Schinkel: „Dadurch gelingt es, den Abbau wertvoller Inhaltsstoffe zum Beispiel von Äpfeln möglichst stark zu reduzieren und den Kunden frische Ware anzubieten.“ Otto Schinkel als Senior im Unternehmen informierte über die Strategien im Anbau und Verkauf der verschiedenen Apfelsorten. Für die Besuchergruppe der SPD von besonderem Interesse war die Information, dass moderne Apfelsorten schon im ersten Jahr nach den Pflanzung bis zu 13 Äpfel tragen können. Otto Schinkel: „Das macht es dann auch den regionalen Anbietern leichter, auf die aktuellen und wechselnden Wünsche der Kunden einzugehen.“ Wie gut die Gastgeber sich auf die Bedürfnisse der Elmshorner SPD-Fahrradgruppe einzustellen wussten, zeigten sich im regen Zuspruch an kalten Getränken, Kaffee und Kuchen und erfrischender Kühle in der modernen Halle, in der schnell Bänke zum Ausruhen eingerichtet worden waren. Immerhin hatte die Radfahrergruppe bei der Hitze am Ende über 32 Kilometer zu bewältigen.

Impressionen vom Sommerfest 2014 der Elmshorner SPD

Leckere Grillwürste und kalte Getränke, super Wetter und der sehr schöne Garten des Gastgebers Karl Holbach, Bürgervorsteher der Stadt Elmshorn - mehr Zutaten brauchte es nicht für das Sommerfest der Elmshorner SPD am Freitag.

Mit viel Spaß, Klönschnack und der sportlichen Herausforderung des Kirschkernspuckens in eine Kiste - das Runde muss ja bekanntlich ins Eckige - haben die Teilnehmer bei einer sehr gelungenen Veranstaltung die kommunalpolitische Sommerpause eingeleitet.

Besonders geehrt wurde der Stadtverordnete Steffen Nielebock, der im August nach sechsjähriger kommunalpolitischer Tätigkeit aufgrund einer neuen beruflichen Tätigkeit bei der Stadt Elmshorn sein Amt aufgeben wird.

 

 

 

 

Viele Fragen zum TTIP

Information und Bürgerbeteiligung – darum ging es dem Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Ernst Dieter Rossmann jetzt bei einer gemeinsamen Veranstaltung mit den Elmshorner Sozialdemokraten zum geplanten Freihandelsabkommen mit den USA, TTIP.

Rossmanns Fraktionskollegin Dr. Nina Scheer, SPD-Abgeordnete aus Stormarn/Lauenburg und Wirtschaftsexpertin der SPD, stellte die Ziele des Abkommens dar. „Es wird angestrebt, Handelsbarrieren abzubauen. Dazu gehören nicht nur Zölle sondern auch unterschiedliche Normen und Standards in den verschiedenen Wirtschaftsräumen. Außerdem soll die Investitionssicherheit für Unternehmen in den Märkten verbessert werden“, machte Scheer deutlich.

Deutliche Kritik am Abkommen kam vom emeritierten Wirtschaftsprofessor Dr. Olaf Specht, der in der Teilnahme an den Verhandlungen schlicht die falsche Schwerpunktsetzung der europäischen Seite sah. „Wir sollten unsere Energie eher für die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit in Südeuropa einsetzen“, mahnte er. Prognosen über positive Arbeitsmarkteffekte durch TTIP seien aus seiner Sicht nicht seriös, machte der Ökonom deutlich.

Eine andere Sicht auf das Abkommen entwickelte Werner Koopmann, Leiter des Geschäftsbereichs International der Industrie- und Handelskammer zu Kiel. Er erwartet einen verbesserten Zugang des Mittelstandes zum amerikanischen Markt und damit positive Impulse für die deutsche Wirtschaft. Die IHK begrüße deshalb die Verhandlungen.

Die Sicht des Verbraucherschutzes stellte der Geschäftsführer der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein, Stefan Bock, anhand des vieldiskutierten „Chlorhuhns“ dar: „Mir ist es eigentlich egal, ob Chlorhuhn ja oder nein. Entscheidend ist, dass wir unser Vorsorgeprinzip durchsetzen und nicht das amerikanische Nachsorgeprinzip übernehmen.“

Rossmann wies in der von der Elmshorner SPD-Landtagsabgeordneten Beate Raudies moderierten und mit 50 Teilnehmern gut besuchten Diskussion darauf hin, dass die Verhandlungen im Fluss und noch keine Entscheidungen gefallen seien. Die SPD werde energisch darauf drängen, dass im Verfahren Transparenz und demokratische Mitbestimmung gewährleistet seien. „Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel hat bereits dafür gesorgt, dass für Deutschland auch Verbraucherschützer und Arbeitnehmervertreter mit einbezogen werden“, machte der Kreis Pinneberger MdB deutlich. Positiv sei außerdem, dass die Parlamente der EU-Mitgliedsländer der Vereinbarung zustimmen müssten. „Es wird kein TTIP-Abkommen gegen den Willen und die Interessen der EU-Bürger geben“, zeigte sich Rossmann sicher.

SPD-Ortsvorstand zieht positives Fazit zur Europawahl

Sehr zufrieden mit dem Ausgang der Europawahl zeigt sich die Elmshorner SPD um ihren Ortsvereinsvorsitzenden Dr. Ernst Dieter Rossmann.

Bei einer gestiegenen Wahlbeteiligung in der Krückaustadt hat die SPD im Vergleich zur letzten Europawahl um über 7 Prozent im Ergebnis zugelegt.  „Mit 35,7 % ist die Elmshorner SPD mit Abstand stärkste Partei geworden“, stellt Rossmann fest. Dabei freut es den Ortsvereinsvorsitzenden besonders, dass dieses Ergebnis fast flächendeckend erreicht werden konnte: „In 19 von 20 Stimmbezirken und zwei von drei Briefwahlbezirken liegt die SPD vorne!“

Für den Bundestagsabgeordneten zeigt das Ergebnis, „dass die SPD mit ihren engagierten Mit-gliedern und den beiden Europabeauftragten Detlef Witthinrich und Katerina Nassis-Klaus viel bewegt hat, sowohl schlich, mit inhaltlichen Aussagen, als auch mit vielen interessanten Veranstaltungen.“ Zugleich beweist sich für Rossmann auch, „dass wir in Elmshorn die starke und verlässliche Volkspartei sind.  Es zahlt sich aus, dass die SPD in Elmshorn gut verankert, konstant aktiv und vor allem bürgernah und mit einem klaren politischen Profil ausgestattet ist.“

Das gute Wahlergebnis ist für den Ortsvereinsvorsitzenden zugleich Verpflichtung, auch wei-terhin die EU-Politik im Fokus zu behalten: „Mit unseren beiden Europabeauftragten des Ortsvereins werden wir uns ständig um europäische Themen kümmern und regelmäßig Veranstaltungen und Informationen hierzu anbieten.“

Impressionen vom Public Viewing am 20. Mai 2014

Mit besonderer Spannung haben über 30 Interessierte  das letzte TV-Duell der Spitzenkandidaten vor der Europawahl 2014 beim Public Viewing der Elmshorner SPD verfolgt.

Dabei gab es eine einhellige Meinung des Publikums: Martin Schulz ist ein großartiger Spitzenkandidat und wäre ein guter Präsident der EU-Kommission.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Impressionen vom Infostand und vom Boule-Turnier der SPD Elmshorn

Bei gutem Wetter und Sonnenschein hat die Elmshorner SPD am Samstag, 17. Mai 2014, bei der Nachhaltica für die Europawahl, ihr Programm und für die SPD-Europaabgeordnete für Schleswig-Holstein Ulrike Rodust geworben.

Bei alt und jung gut angekommen ist das Angeln am Infostand, das auch einen direkten Zusammenhang mit Themenschwerpunkt der Europaabgeordneten, der Fischereipolitik herstellt. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beim entspannt-spannenden "Kräftemessen" auf der Boulebahn haben sich mehrere Mannschaften zusammengefunden. Der glückliche Gewinner des Wettbewerbs, Sönke Weber aus Pinneberg, darf sich über einen Besuch des Kieler Landeshauses mit der Landtagsabgeordneten Beate Raudies freuen.

Spezialpflege wird immer wichtiger - Ernst Dieter Rossmann besucht Haus Flora

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2,5 Millionen Pflegebedürftige gibt es gegenwärtig in Deutschland. In 15 Jahren wird es vermutlich eine Million mehr sein. Für den SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Dr. Ernst Dieter Rossmann liegt deshalb auch in der Schaffung von mehr Vorsorge und Hilfe für Pflegebedürftige eine der sozialpolitischen Schlüsselaufgaben für die Zukunft. Rossmann: „Zugleich müssen wir anerkennen, dass die Pflegebedürftigkeit sehr differenziert zu sehen ist. Die vorgesehene Erweiterung der Pflegestufen von drei auf fünf ist deshalb sehr wichtig, um körperlichen und geistigen Einschränkungen noch mehr gerecht werden zu können.“
Ein solches umfassendes Verständnis von Pflegebedürftigkeit soll jetzt auch Eingang finden in die Reform der Pflegeversicherung, die jetzt in Berlin vorbereitet wird. Gleichzeitig sollen auch schon im nächsten Jahr deutliche Verbesserungen wirksam werden, Dazu zählen eine Erhöhung der bisherigen Leistungen der Pflegeversicherung um vier Prozent, 20 000 zusätzliche Betreuer für Demenzkranke in Pflegeheime sowie mehr Geld für die Entlastung pflegender Angehöriger und Hilfen zu Hause.
Für den SPD-Ortsvereinsvorsitzenden ist dabei auch die bessere Unterstützung von Spezialeinrichtungen wichtig, wie sie in Elmshorn durch das Haus Flora an der Matthias-Kahlke-Promenade vorhanden sind. Nach langen Auseinandersetzungen um die Trägerschaft dieses Hauses hat die neue Gesellschaft Artemed jetzt ein Investitionsprogramm über 2,2 Millionen Euro in Planung, wie die neue Einrichtungsleiterin Ute Haller dem Abgeordneten bei einem Besuch kürzlich mitteilen konnte. Auch die Betriebsratsmitglieder Ute Thale und Monika Meyer begrüßten die vorgesehenen Investitionen in das Gebäude und die Zimmer. Für die 101 genehmigten Versorgungsplätze gibt es aktuell immer wieder Nachfragen auch für jüngere Betroffene. Rossmann: „Der Bedarf an solchen speziell ausgestatteten Einrichtungen ist zweifellos da, denn Pflegebedürftigkeit kann aus sehr verschiedenen Lebenslagen heraus entstehen und ist nicht an das Alter gebunden“.

SPD Elmshorn ernennt Europabeauftragte

Europa neu denken ist das zentrale Motto der SPD für die Europawahl. So ist auch für die Elmshorner SPD die Wahl zum Europäischen Parlament am 25. Mai eine umfassende Richtungsentscheidung für Europa. Um europäische Fragen und Themen mehr in das Blickfeld rücken zu lassen, hat der Ortsvorstand der SPD den stellvertretenden Ortsvorsitzenden Detlef Witthin-rich-Kohlschmitt und die Stadtverordnente Katerina Nassis-Klaus zu ihren Europabeauftragten ernannt.

Witthinrich-Kohlschmitt, der dem Ortsvorstand seit 2003 angehört,  sieht in der von ihm übernommenen Aufgabe weit mehr, als nur der oberste Wahlkämpfer für die Zeit der Europawahl zu sein. „Die Europäische Union ist nicht nur ein Europa des Marktes; Europa ist das größte Zivilisationsprojekt des 20. Jahrhunderts, verbunden mit der Idee der Aufklärung und der Emanzipation. Mit den Ideen von Freiheit, Gleichheit und Solidarität hat EuropaEuropa das Ziel, das friedliche und demokratische Miteinander der Menschen auf unserem Kontinent zu sichern,“ erklärt der stellvertretende Ortsvorsitzende.

Nassis-Klaus, mit ursprünglich griechischen Wurzeln und seit 2013 für die SPD Mitglied im Stadtparlament, betont, „dass Europa als weltweites Pionierprojekt für eine staatenübergreifende Zusammenarbeit und Demokratie auf beeindruckende Erfolge zurückblicken kann.“ Für die SPD-Politikerin sind die Erfolge, die Stärkung von Bürgerrechten, der Kampf gegen Diskriminierung und der respektvolle, friedliche Umgang miteinander über Sprach- und Landesschranken hinweg aber kein Selbstläufer: „In ihren Zweifeln gehen immer mehr Europäer mit der EU hart ins Gericht und nehmen Europa als abgehoben und bürokratisch wahr.“

Die ganz anderen Erwartungen der Bürger an ein Europa, das nicht verantwortungslose Banken unterstützt, nicht im großem Stil Steuerflucht toleriert und keine Entscheidungen hinter verschlossenen Türen trifft, sondern für die Bürgerinnen und Bürgern in allen Lebenslagen da ist, müssen nach der Überzeugung von Witthinrich-Kohlschmitt und Nassis-Klaus in einer neu gedachten europäischen Idee münden: „Für mehr Vertrauen in die europäischen Institutionen brauchen wir einen Politik- und Stilwechsel in Europa und vor allem mehr Beteiligung an europapolitischen Diskussionen und Entscheidungen. 

Deshalb wird die Arbeit für Nassis-Klaus und Witthinrich-Kohlschmitt als Europabeauftragte der SPD Elmshorn auch nicht nach der Europawahl aufhören. „Wahlen alle fünf Jahre sind bei weitem nicht genug für die Debatte, die wir brauchen,“ fordert der stellvertretende Ortsvereinsvorrsitzende und wird dabei von der SPD-Stadtverordneten unterstützt: „Wir müssen klarstellen, dass die Bürgerinnen und Bürger und das Parlament das letzte Wort haben, und nicht Technokraten oder gar Wirtschaftsinteressen!“

Seniorenpolitik als Aufgabe der Stadtpolitik

Elmshorner Seniorenrat im Gespräch mit der Elmshorner SPD

Über 12.000 Menschen waren Ende des Jahres 2013 in Elmshorn über 60 Jahre alt. Die Anregung zu seniorenrelevanten Fragen von Verwaltung und Selbstverwaltung, die die Vorsitzenden des Elmshorner Seniorenrates Günter Allertseder, Holger Weiss und die Politikbeauftragte Ursula Kleinert, kürzlich der Spitze der Elmshorner SPD vorgetragen haben, stießen deshalb auch auf ein großes Interesse. Das Ziel, möglichst lange in der eigenen Wohnung verbleiben zu können, wurde dabei von den Seniorenratsvertretern mit Forderungen nach mehr Barrierefreiheit, selbstbestimmtem Wohnen mit Versorgungssicherheit, angemessener Wohnungsgröße und bezahlbarem Wohnraum untermauert. Der Seniorenrat machte dabei insbesondere deutlich, dass er auch schon in die Planungsphasen von Wohnvierteln und neuerstelltem, bzw. saniertem Wohnraum einbezogen werden möchte. 

Günter Allertseder, Vorsitzender des Elmshorner Seniorenrates: „Das Sanierungsgebiet Vormstegen ist hier ein sehr wichtiges städtebauliches und demographisches Projekt, bei dem die Anliegen von älteren Menschen im Detail einbezogen werden müssen.“ Auch die SPD-Vertreter sehen hier gute Möglichkeiten der Kooperation.

Weitere Vorschläge, die in dem intensiven Gespräch von Seniorenrat und SPD Elmshorn diskutiert wurden, waren die Schaffung von mehr Barrierefreiheit in den Verkehrswegen, die sichere Wegeführung einschließlich der Beseitigung von Unebenheiten und Schlaglöchern und auch die bessere Anbindung an den ÖPNV. Insbesondere die Situation rund um den Bahnhof beim sogenannten Bahnhofstunnel wurde hier als kritisch angesehen. Detlef Witthinrich-Kohlschmitt, stellvertretender Vorsitzender der SPD Elmshorn sieht Verbesserungsmöglichkeiten dabei in der Gestaltung von Ruhepunkten im Stadtbild, der seniorengerechten Anlage von Bänken und der Schaffung von besseren Übergängen für Rollator- und Rollstuhlfahrer.“

Speziell an die Bundes- und Landespolitik, die mit dem Bundestagsabgeordneten Ernst-Dieter Rossmann und der Landesabgeordneten Beate Raudies bei dem Gespräch vertreten war, richtete sich der Wunsch des Seniorenrates nach einer Verbesserung der Situation in der Pflege. Diese müsse sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich noch genauer an dem tatsächlichen individuellen Bedarf orientiert werden. Ursula Kleinert: „Auch die Arbeitsbedingungen des Pflegepersonals haben unmittelbar Auswirkungen auf die Qualität der Pflege und letztlich das Wohlbefinden der betroffenen Menschen.“ Sehr intensiv wurde diskutiert über die Ausbildung der Altenpflegerinnen und Altenpfleger, die endlich kostenfrei für alle Interessierten ausgestaltet werden müsste. Holger, Weiss, stellvertretender Vorsitzender des Seniorenrates: „In die Gesamtgestaltung der seniorengerechten Stadt gehören diese Fragen mit hinein, denn gute Versorgung von Pflegebedürftigen ist mehr als nur eine Aufgabe der Pflegeversicherungen, sondern muss als gesamtgesellschaftliche Aufgabe auch wieder in die Stadtpolitik integriert werden.“

Raboisenschule mit differenziertem Programm

SPD Elmshorn spendet für Teilnahme an Special Olympics in Düsseldorf

Mit ihrem Besuch in der Raboisenschule zur Förderung von Kindern mit einer geistigen Behinderung haben die Elmshorner Sozialdemokraten bei ihren Besuchen an den verschiedenen Schulen in der Stadt  eine besondere Facette im Bildungsangebot der größten Stadt des Kreises kennengelernt.  „Unabhängig davon, ob die Schulen in der Trägerschaft der Stadt oder des Kreises stehen, interessiert uns besonders, wie sich die Schulen vernetzt haben. Hier ist in der letzten Zeit in der differenzierten Schullandschaft in Elmshorn viel in Bewegung gekommen, was jetzt durch das neue Schulgesetz noch einmal eine neue Qualität bekommt“, so der Elmshorner SPD-Ortsvorsitzende und Bildungspolitiker Ernst Dieter Rossmann MdB.

Bei der Raboisenschule, die auch als Förderzentrum arbeitet, werden aktuell 136 Kinder und Jugendliche mit einem besonderen Förderbedarf  wegen ihrer geistigen Behinderung unterrichtet. Die schulischen Angebote sind sehr differenziert angelegt. 3 sonderpädagogische Lehrkräfte stehen zur Verfügung, um in Zusammenarbeit mit anderen Regelschulen Kinder ambulant zu fördern. Die Schulleitung machte im Gespräch mit den SPD-Vertretern deutlich, dass es auch einen Austausch zwischen der Sonderschule für das geistig behinderte Kind und anderen Regelschulen gibt. „Hier wird jeweils das beste Angebot gesucht, was auf die Kinder und ihre Entwicklung und Bedürfnisse passt“, so die kommissarische Schulleiterin Dörthe Wiedner. Ausgelegt ist die Raboisenschule als Offene Ganztagsschule, wobei die Lebenshilfe die Verantwortung für dieses Angebot trägt und eine enge Zusammenarbeit auch mit Einrichtungen wie dem Georg-Hansen-Freizeitzentrum gepflegt wird. Ein besonderes Angebot besteht in den höheren Klassen in der Berufsvorbereitung, die in der Schule selbst mit Wahlmöglichkeiten vom Garten- und Landschaftsbau über die Fachrichtung Holz bis zur Hotel- und Gastronomiebereich organisiert wird. Auch Praktika gehören dazu.

Ein besonderes Projekt der Schule ist die Teilnahme an sportlichen Wettbewerben wie auch in diesem Jahr wieder bei den Special Olympics, die im Mai in Düsseldorf stattfinden. Alle 2 Jahre kommen hierzu über 4500 Teilnehmer aus ganz Deutschland zusammen , die ihre Besten in verschiedenen Wettkämpfen ermitteln. Die Raboisenschule ist hier mit einer Handballmannschaft und auch mehreren Leichtathleten dabei. Begleitet wird die Sportgruppe von 4 Betreuungskräften. Für die nicht unbeträchtlichen Gesamtaufwendungen dieser Unterneh-mung,  die zu einem bedeutenden Teil auch durch Spenden gedeckt werden, hatte auch der SPD-Ortsverband bei seinem traditionellen Grünkohlessen und beim Neujahresempfang gesammelt. Die Spende wurde jetzt aus Anlass dieses Schulbesuches durch die SPD-Stadtvertreter als kleine freudige Überraschung für die Schulleitung übergeben.

Impressionen vom Graue-Erbsen-Essen 2014

Mittlerweile eine gute Tradition der Elmshorner SPD - das Graue-Erbsen-Essen am Fasching-Dienstag mit einem deftigen Mahl und einem interessanten Vortrag.

In diesem Jahr zum ersten Mal in der "Auszeit am See" ...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

... zusammen mit dem Ehrengast, dem ehemaligen Bürgermeister der Stadt Elmshorn, Dr. Dietmar Lutz ...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

... der im Anschluss einen sehr guten Vortrag zu den deutsch-französischen Beziehungen gehalten hat.

 

"Schule muss Kinder und Jugendliche individuell fördern!"

Volles Haus beim SPD-Bildungsforum mit Bildungsministerin Wende in Elmshorn

Der Raum konnte die Interessierten gar nicht alle fassen. Zum Bildungsforum der Kreis Pinneberger SPD im Café Auszeit am See mit der Bildungsministerin des Landes Schleswig-Holstein Wara Wende zum Thema „Schule für die Zukunft“ hatten sich über 100 Bildungsinteressierte und Bildungsengagierte aus Elmshorn und dem übrigen Kreisgebiet eingefunden, die mit der Ministerin und den Bildungspolitikern Ernst Dieter Rossmann für den Bundestag sowie Beate Raudies und Kai Vogel für den Landtag diskutieren wollten.

Beate Raudies, stellvertretende Vorsitzende des Bildungsausschusses im Schleswig-Holsteinischen Landtag, freute sich in ihren Begrüßungsworten jedenfalls sehr über das große Interesse von Seiten der Schulleiter und Lehrkräfte aller Schularten, von Eltern, Kommunalpolitikern und auch weiteren Gästen. Beate Raudies: „Das neue Schulgesetz ist nach einem wirklich sehr langen offenen Prozess entstanden und hat auch eine breite Zustimmung gefunden. Es kommt jetzt darauf an, in der Entwicklung vor Ort die Möglichkeiten aufzugreifen und trotz der knappen Finanzmittel Schulentwicklung möglich zu machen.“

Die Länder und Kommunen finanzieren immerhin mit 92 Prozent den Großteil der öffentlichen Bildungsausgaben, wie der bildungspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion und Elmshorner SPD-Ortsvorsitzende Ernst Dieter Rossmann in seinem Beitrag herausstellte. Umso wichtiger sei es, dass mit den sechs Milliarden Euro, die von der Großen Koalition jetzt für vier Jahre zusätzlich zur Entlastung der Länder zur Verfügung gestellt werden sollen, zielgerichtet von den Ländern Schlüsselprojekte finanziert werden. Rossmann: „Tatsächlich reichen diese zusätzlichen Mittel nicht aus, um den Durchschnitt vergleichbarer Staaten zu erreichen und den Bildungsbedarf zu finanzieren. Aber CDU/CSU wollten hier nicht die notwendigen 20 Milliarden Euro zusätzlich bereitstellen, die wir von der SPD aus finanzieren wollten, so dass die sechs Milliarden zumindest ein Teilerfolg sind.“

Das Leitmotiv für die Schule von morgen ist dabei nach der vorgestellten Kernthese von Ministerin Wende die „individuelle Förderung der Kinder und Jugendlichen durch Schule“, der eine grundsätzliche Offenheit jeder Lernbiographie zu Grunde liegt.  Mit der grundsätzlichen Verständigung auf drei Wege zum bestmöglichen Schulabschluss über Gemeinschaftsschule, Gymnasium oder berufsbildende Schulen als Grundlage sieht die Ministerin jetzt die Qualitätsentwicklung im differenzierten Unterricht, die Verstärkung der Beratung bei der Schulartwahl und im Bildungsergebnis, die Entwicklung der Inklusion und den Ausbau von guter Ganztagsschule im Vordergrund. Ministerin Wende warb zugleich dafür, diese Schulentwicklung als mittel- und längerfristigen Prozess anzusehen. „Wir  brauchen einen langen Atem und müssen allen Beteiligten auch Zeit geben, Schule gemeinsam weiter zu verbessern“, so die Ministerin. Dafür sei ein Beispiel auch die Lehrkräftequalifizierung, die mit einer veränderten, d.h. stärker pädagogisch orientierten Lehrerausbildung an den Hochschulen in Kiel und Flensburg sich auf die veränderten Bedarfe einstellen würde. Wende: „Das wird sich auch im Lehrkräftebildungsgesetz wiederfinden, das wir jetzt in Schleswig-Holstein entwickeln werden.“

Kai Vogel, schulpolitischer Sprecher der SPD im Landtag aus Pinneberg, stellte in seinem Beitrag die Vielfalt der Bedingungen im Flächenland Schleswig-Holstein heraus. Während in anderen Landesteilen sowohl Grundschulen wie auch weiterführende Schulen unter einschneidendem Schülerverlust stehen, gäbe es solche Probleme im Kreis Pinneberg nicht. Sowohl die Grundschulen wie die aktuell  neu entstandenen Gemeinschaftsschulen, die aus den vier Regionalschulen im Kreis hervorgegangen sind, hätten gute Zukunftsperspektiven. Kai Vogel: „Das Wichtigste ist hierbei auch die gute Kooperation innerhalb der Schularten wie auch über die Schularten hinweg.“ Befürchtungen in Bezug auf eine Schwächung der Gymnasien trat der Abgeordnete energisch entgegen. Vogel: „Die Gymnasien selbst haben durch das neue Schulgesetz keine wesentlichen strukturellen Änderungen erfahren. Aber das Gymnasium muss sich natürlich unter den Bedingungen eines Zwei-Wege-Modells auch in der Kooperation mit Blick auf die Gemeinschaftsschule, die Inklusion und auch die Ganztagsentwicklung weiter entwickeln.“ Das sei aber auch an der überwältigenden Mehrzahl der Gymnasien der Fall.

In der anschließenden lebhaften Diskussion kamen  bei viel grundsätzlicher Zustimmung zu dem eingeschlagenen Weg der Schulreform auch sehr spezielle Fragen zur Sprache, von dem Umgang mit der integrierten Eingangsstufe an den Grundschulen über die weitere Finanzierung der Schulbegleiter bei Kindern mit einer Behinderung bis zu den nächsten Schritten im Ausbau der Ganztagsschulen. MdB Ernst Dieter Rossmann kündigte daher auch in seinem Schlusswort an, dass die SPD im Kreis Pinneberg ihre Bildungsforen fortsetzen will. Rossmann: „Das 22. Bildungsforum war jedenfalls so gut besucht wie lange nicht. Das macht Hoffnung, das Bildungsfragen nie das Interesse verlieren, sondern sich Schule immer lebendig weiter entwickelt.“

"Nicht geschenkt, sondern verdient!"- Rossmann streitet für Rentenpolitik der Regierung gegen CDU-Kritik

„Ich hätte nicht gedacht, dass ich die Mütterrente einmal gegen einen CDU-Politiker verteidigen müsste. Aber ich tue das gern und aus Überzeugung!“ Mit diesen Worten hat der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann jetzt auf die Kritik des Vorsitzenden der Mittelstandsvereinigung der CDU (MIT) in Elmshorn, Mathias Wittorf, an den Rentenplänen der Bundesregierung reagiert.


„Mit der sogenannten Mütterrente wird eine Gerechtigkeitslücke geschlossen. Das Versprechen, Frauen und Männern, die vor 1992 geborene Kinder erzogen haben, einen zusätzlichen Entgeltpunkt zuzubilligen, war im vergangenen Herbst nicht nur eine Forderung der SPD sondern auch der Wahlkampfschlager der Union“, berichtet Rossmann. „Zwar hätten wir als SPD es ehrlicher gefunden, die zusätzlichen Rentenpunkte aus Steuermitteln zu finanzieren. Aber das wollte die Union nicht – und trotzdem ist die ‚Mütterrente‘ eine sinnvolle Maßnahme, die mehr Gerechtigkeit schafft und von 80 Prozent der Bürgerinnen und Bürger unterstützt wird.“
Dasselbe trifft für die abschlagsfreie Rente für Menschen zu, die nach 45 Versicherungsjahren zunächst mit 63 Jahren in Ruhestand gehen können. „Das sind Leute, die jahrzehntelang eingezahlt haben. Für sie gilt wie für die Mütter:  Nicht geschenkt sondern verdient!“


Das Argument, die geplanten Maßnahmen nähmen den heute jungen Menschen ihre Alterssicherung, lässt der Sozialdemokrat nicht gelten. „Herr Wittorf lässt außer acht, dass es im Wesentlichen Produktivität und eingezahlte Beiträge sind, die die Leistungsfähigkeit der Rentenversicherung bestimmen. Und in beiden Bereichen wird, gerade auch durch den Mindestlohn und die Investitionsprojekte sowie die Forschungsaufwendungen des Bundes, in den nächsten Jahren eine neue Dynamik Platz greifen.“


Er baue darauf, dass die Union sich als verlässlicher Partner in der Großen Koalition und bei der Umsetzung der gemeinsam vereinbarten Projekte erweise, betont Rossmann. „Als SPD sind wir gerne bereit, der CDU bei der Erfüllung von Wahlversprechen wie der Mütterrente zu helfen!“

Mitgliederversammlung im Januar 2014

Mit einem Ausblick auf die kommenden Aufgaben ist der Ortsverein bei seiner Mitgliederversammlung am 22. Januar in das Jahr 2014 gestartet. Für die Fraktion hat der der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Detlef Witthinrich über die Pläne, Initiativen und Ziele für Elmshorn berichtet; die Einordnung, wo die SPD auf Bundesebene nach der Koalitionsvereinbarung und dem Eintritt in die Regierung steht, nahm der Ortsvereinsvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann vor.

In der anschließenden Diskussion haben die Mitglieder sowohl der Stadtfraktion als auch dem Bundestagsabgeordneten konkreten Anliegen und Ratschläge mit auf dem Weg gegeben.

Impressionen des Neujahrsempfangs 2014

 Vor dem Beginn des Neujahrsempfang im Elmshorner Industriemuseum...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der besondere Programmpunkt des Jahres 2014 - die Ehrung der ausgeschiedenen Bürgermeisterin Dr. Brigitte Fronzek durch den Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Elmshorn, Stefan Mohr.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Grußworte und der Jahresausblick aus dem Elmshorner Rathaus durch den neuen Bürgermeister Volker Hatje.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Neujahrsrede - in diesem Jahr vom Innenminister des Landes Schleswig-Holstein, Andreas Breitner.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gruppenfoto mit dem Ehrengast - Landtagsabgeordnete Beate Raudies, Ortsvereinsvorsitzender und Bundestagsabgeordneter Dr. Ernst Dieter Rossmann und Fraktionsvorsitzender Ulrich Lenk.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

Information zum Koalitionsvertrag

Welche Akzente hat die SPD im Koalitionsvertrag setzen können? Dieses war die vielgestellte Frage, als die Elmshorner SPD am 12. Dezember vor dem Buttermarkt zusammen mit dem Bundestagsabgeordneten Dr. Ernst Dieter Rossmann einen Infostand zum Vertragswerk durchgeführt hat. Viele Bürgerinnen und Bürger nutzen kurz vor den Verkündung des Ergebnisses zum Mitgliederentscheid die Gelegenheit, um von ihrem Bundestagsabgeordneten Informationen aus erster Hand zu bekommen.

Grünkohlessen zum Jahresausklang

Auch zum Jahresausklang 2013 stieß das traditionelle Grünkohlessen der Elmshorner SPD anhaltend große Beliebtheit. So konnte der Elmshorner Ortsvereinsvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann vor einem vollbesetzten Saal seinen neugewählten Kollegen Matthias Ilgen als Ehrengast begrüßen, der eigens aus Husum zum Ereignis angereist war.

Eine besondere Ehre war für die beiden Bundestagsabgeordneten, die diesjährigen Ehrungen für langjährige Mitgliedschaften in der SPD vorzunehmen.

Den fröhlichen Höhepunkt des Abends bildete das mittlerweile ebenso traditionelle Vorstandskabarett, das in diesem Jahr durch den Hamburger Kleinkünstler und Kabarettisten Jens von Häfen unterstützt wurde. Besonders beleuchtet wurde das Ausscheiden der Bürgermeisterin Dr. Brigitte Fronzek aus dem Elmshorner Rathaus, so dass der Abschiedsschmerz der Genossinnen und Genossen mit einem Schmunzeln hinterlegt wurde, als die Kabarettisten der Verwaltungschefin die Ermahnung "Macht keinen Scheiß!" in den Mund legten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Koalitionsverhandlungen müssen zu Politikwechsel führen

 Soll die SPD in eine große Koalition gehen? Und unter welchen Bedingungen? Diese Fragen wurden jetzt bei der politischen Frühstücksrunde des Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Ernst Dieter Rossmann heiß diskutiert. Im bis auf den letzten Platz besetzen Elmshorner Wasserturm informierte der Politiker über seine eigene Rolle bei den Bildungsverhandlungen und die Positionen der SPD bei den Beratungen.

 Rossmann erläuterte die Struktur der verschiedenen Gremien, wie der Facharbeitsgruppen, der Steuerungsrunde, der großen und der kleinen Verhandlungsrunde und die entscheidenden Forderungen der SPD wie Einführung des Mindestlohns und der doppelten Staatsbürgerschaft sowie Mietpreisbremse und Maßnahmen gegen Altersarmut. „In allen diesen Fragen hat die Union in der vergangenen Wahlperiode die Initiativen der SPD abgelehnt“, erklärte Rossmann. „Hier verhandeln also zwei in vieler Hinsicht gegensätzliche Parteien.“

 In der anschließenden Diskussion mit vielen Rückfragen erwiesen die Teilnehmer, unter denen die Mehrzahl keine SPD-Mitglieder waren, zum Teil große Kenntnis in Einzelfragen und großes Engagement für bestimmte Inhalte. So setzte sich ein anwesender Windmüller für die konsequente Umsetzung der Energiewende ein und ein Gewerkschafter forderte den Abgeordneten auf, bei den Verhandlungen in Sachen Mindestlohn hartnäckig zu bleiben.

 Rossmann versprach, ohne einen deutlichen Politikwechsel werde die SPD sich an keiner Regierung beteiligen. „Wir kämpfen für die Punkte, die den Menschen wichtig sind, und für sie muss schließlich wirklich etwas herauskommen. Sonst wird es keine große Koalition geben“, betonte der Abgeordnete.

 

SPD-Ortsvorstand fordert Berücksichtigung von kommunalen Interessen

Landauf, landab bewegt die SPD in den Wochen nach der Bundestagswahl die Frage, ob sie sich im Rahmen einer großen Koalition an der Regierung beteiligen soll. Neben der grundsätzlichen Frage einer Koalition stehen bei den Diskussionsrunden, die auch die Elmshorner SPD den Bürgern und ihren Mitgliedern angeboten hat, die Frage nach den Inhalten einer möglichen Regierungsbeteiligung im Vordergrund.

Ein Aspekt ist hierbei für den Ortsvorstand die Berücksichtigung der kommunalen Interessen bei möglichen Koalitionsverhandlungen. „Den Städten und Gemeinden werden auch von der Bundesebene viele Aufgaben und Verpflichtungen zugewiesen, die praktisch nur vor Ort erledigt werden können,“ beschreibt Dr. Ernst Dieter Rossmann, Vorsitzender der Elmshorner Sozialdemokraten und Bundestagsabgeordneter, die Situation und verweist dabei insbesondere auf den rechtsverbindlichen Anspruch auf Betreuung von Kleinkindern in Krippen als ein aktuelles Beispiel. „Hierbei geraten viele Kommunen an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit,“ so Rossmann, „da die finanzielle Unterstützung für die Aufgabenerledigung nicht im gleichen Maße mitwächst.“

Die eigenen Möglichkeiten von Städten und Gemeinden, ihre Einnahmesituation zu verbessern, sieht der Bundestagsabgeordnete nur sehr eingeschränkt gegeben: „Die Haupteinnahmequelle der Kommunen ist die Gewerbesteuer, die zum einen sehr konjunkturabhängig ist und zum anderen auch nicht beliebig erhöht werden kann.“ Aus diesen Gründen zeigt sich Rossmann mit seinen Kollegen des Ortsvorstands einig, dass sich der Bund zukünftig in einem sehr viel stärkeren Maße an einer auskömmlichen finanziellen Ausstattung der Städte und Gemeinden beteiligen muss. 

Für den Bildungspolitiker Rossmann wäre eine Förderung von Schulbaumaßnahmen ein ganz konkretes Beispiel für eine finanzielle Förderung des Bundes: „Zwar ist Bildung grundsätzlich Ländersache, die finanziellen Belastungen für die Errichtung und die Unterhaltung der Schulgebäude fallen aber oftmals bei den Städten und Gemeinden an, da sie die Schulträger sind.“

Berlin - immer eine Reise wert

Die SPD-Elmshorn hatte sich zu ihrem 150-jährigem Bestehen als Sozialdemokratie am Ort vorgenommen, auch beim großen Deutschland-Fest der SPD in Berlin präsent zu sein. Am Ende stellte sich heraus: Wir waren einer der ganz wenigen, wenn nicht der einzige Ortsverein. Nur die Bergleute aus Bergkamen waren noch mit einem eigenen Stand vertreten.

Auch unser Stand hatte große Tradition. Wir hatten die Ausstellung über 150 Jahre SPD mit einigen ausgewählten Kapiteln dabei und wir hatten Haferflocken. Die älteste Elmshorner Partei und der älteste Elmshorner Industriebetrieb gingen hier eine gute Zusammenarbeit im fernen Berlin ein. Schon die Fahrt nach Berlin war entspannend genug. Das ganze Auto roch nach Haferflocken.

Auf dem Fest selber war der Zuspruch der Menschen wirklich groß. Das Kern-Team um Christoph Schmidt, Kai-Olaf und Larisa von Wolff und Ernst Dieter Rossmann hatte alle Hände voll zu tun, immer wieder neue Cerealien mit Schoko –und Honiggeschmack, aber auch Haferflocken so vorzubereiten, dass sie als kleine Wegstärkung mitgenommen werden konnten. Besonders die Schälmaschine für die Haferflocken, gerade 30 Zentimeter hoch, wo in Wirklichkeit doch viel größere Schälmaschinen industriell im Einsatz sind, war ein attraktiver Lernpunkt für die Kinder und ihre Eltern.

Zudem waren wir der Anlaufpunkt für alle Elmshorner, alle aus dem Kreis Pinneberg, alle aus Schleswig-Holstein, angefangen vom Landesvorsitzenden Ralf Stegner bis zum ehemaligen Landesvorsitzenden Claus Möller und auch aus den übrigen Teilen Deutschlands kamen viele Genossinnen und Genossen. Nicht zuletzt die Chronik erntete viel Gefallen. Fast jeder zehnte nahm die Geschichte der Elmshorner SPD in Papierform mit, so dass man gestärkt mit Geschichte und Haferflocken weiter über die Riesenmeile ausschwärmen konnte und in Geist und Körper immer wohl gestärkt war.

Fazit der Elmshorner SPD: Die Fahrt nach Berlin hat sich gelohnt. Wir waren dabei. Die Elmshorner SPD hat was zu bieten. Immer gut im Hafer. Dieser Slogan traf an diesem legendären Sonnabend der 250.000 zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule wirklich zu.

„Frauen gleich bezahlen – Minijob-Missbrauch verhindern!“

 Schwesig und Rossmann (SPD) luden zur Gleichstellungs-Diskussion

 Sie gilt als eine ausgewiesene Sozialexpertin und Familien- und Arbeitsmarktpolitikerin – beim Besuch von Manuela Schwesig im Kreis Pinneberg waren es in diesem Zusammenhang Gleichstellungs- und Frauenpolitik, über die die stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende und Sozialministerin des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig sprechen wollte. Einer Einladung des Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Ernst Dieter Rossmann folgend, stand das Mitglied des Kompetenzteams von SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück jetzt in Elmshorn den Gleichstellungsbeauftragten sowie den Vertreterinnen der Frauenhäuser und Frauenberatungsstellen Rede und Antwort.

„Ich freue mich sehr heute einmal die Gleichstellungspolitik der SPD in den Mittelpunkt zu stellen!“ betonte Schwesig und erläuterte die Schwerpunkte, welche die Sozialdemokraten angehen wollen.

Im Mittelpunkt stehe die Verbesserung der Chancen von Frauen auf dem Arbeitsmarkt. Die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns in Höhe von 8,50 Euro helfe besonders Frauen und müsse auch für Minijobs gelten, die so automatisch eine Arbeitszeitobergrenze erhielten. Die Attraktivität von Minijobs für die Arbeitgeber solle dadurch sinken. „Wir wollen Minijobs reformieren, denn sie dürfen nicht genutzt werden, um reguläre, sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse zu ersetzen. Der Missbrauch muss gestoppt werden!“, erklärte Schwesig. Zudem solle zukünftig gesetzlich geregelt sein, dass Verträge über Minijobs schriftlich geschlossen werden müssen, damit der Stundenlohn und die Stundenzahl festgelegt werden und auch Urlaubsansprüche im Vertrag normiert werden. „Bei mündlichen Verträgen setzen bisher viele Arbeitgeber darauf, dass ihren Minijobbern die gesetzlichen Regelungen über die Urlaubsanprüche nicht bekannt sind und sie deshalb nicht eingefordert werden. Durch fehlenden Urlaub und unbezahlte Überstunden wird der Stundenlohn oft gedrückt, das müssen wir verhindern!“, forderte Schwesig.

Bei der Zeitarbeit laute die Forderung der SPD „gleicher Lohn von Anfang an“. Schwesig betonte auch, dass die Möglichkeiten zur Befristung von Verträgen begrenzt werden müssten: „Die Befristung ohne Sachgrund muss wieder zur absoluten Ausnahme werden!“. Rossmann wies darauf hin, dass er auch aus der Wissenschaft häufig auf dieses Problem der befristeten Verträge hingewiesen werde und forderte, dass sich Befristungen zumindest an der Laufzeit der Projekte orientieren müssten.

Um Eltern in den ersten Lebensjahren ihrer Kinder mehr Zeit mit ihnen zu verschaffen, spricht sich Schwesig für eine Elternteilzeit aus, in der Eltern ihre Arbeitszeit reduzieren können und dafür eine finanzielle Unterstützung vom Bund erhalten.

Auf dem Programm der des Fachgesprächs stand indessen nicht nur eine Information über die frauen- und gleichstellungspolitischen Forderungen der SPD, sondern vielmehr auch der Austausch von praktischen Erfahrungen, so dass Manuela Schwesig auch mit einigen Anregungen im Gepäck zurück nach Schwerin reisen konnte.

Handlungsbedarf sehen die Vertreterinnen der Frauenhäuser besonders beim Zusammenwirken von Gewaltschutzgesetz und dem Umgangsrecht der Väter mit den Kindern. „Frauen sind nicht ausreichend geschützt, wenn Sie teilweise trotz erfolgter Wegweisung das Umgangsrecht gewähren müssen. Das muss geändert werden!“, appellierte Birgit Pfennig an die beiden SPD-Politiker. Außerdem bestehe der Bedarf nach einer bundeseinheitlichen Regelung bei der Finanzierung von Frauenhäusern.

Gute Bildung für alle - Voller Saal bei SPD-Bildungsdiskussion

„Der Bund muss wieder mehr Gestaltungsmöglichkeiten in der Bildungspolitik erhalten. Das Kooperationsverbot im Grundgesetz gehört dringend abgeschafft!“ Mit diesen Worten gab der Kreis Pinneberger SPD-Bundes-tagsabgeordnete Dr. Ernst Rossmann den Startschuss für die Diskussion zur Bildungspolitik, zu der auf Einladung des Abgeordneten die Bildungsministerin des Landes Schleswig-Holstein Wara Wende und die Bildungsexpertin im Kompetenzteam des Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück, Yasemin Karakasoglu, nach Elmshorn gekommen waren. Über 80 Gäste mit Interesse und beruflicher Kompetenz in Bildungsfragen waren zu diesem Bildungsforum in das Café Auszeit gekommen.

 „Wirklich niemand kann verstehen, warum der Bund sich nicht mehr am Ausbau und der Verbesserung von Bildungsangeboten im schulischen Bereich beteiligen darf. Die CDU trägt Scheuklappen und verhindert die notwendige Zusammenarbeit von Bund, Ländern und Kommunen!“, betonte Rossmann und machte klar, dass sich die SPD hierfür weiter nachdrücklich einsetzen wird. Insbesondere der Ausbau von Ganztagsschulen ist nach Auffassung des Sozialdemokraten nur durch eine enge Zusammenarbeit der drei Staatsebenen schnell zu realisieren. Yasemin Karakasoglu: „Der Bedarf an guten Ganztagsschulen ist riesengroß. Das erfordert sowohl bauliche Investitionen als auch Ausbau des Personals.“ Die Bildungsexpertin erläuterte, wie sich die SPD ein Vier-Milliarden-Programm für den Ausbau von Ganztagsschulen bis 2017 vorstellt. „Dieses Programm soll auch dazu dienen, vorhandene Ganztagsschulangebote zu verbessern und das Lehr- und Fachpersonal zu fördern! Dazu gehört auch die Erweiterung des beruflichen Spektrums an Ganztagsschulen, die dann mehr ist als eine reine Lehrkräfteschule“, so die Bremer Hochschulprofessorin.

 

Eine Schlüsselfunktion im Bildungssystem komme auch den Kindertagesstätten zu. Hier werde bereits der Grundstein für eine erfolgreiche Schulzeit gelegt. Durch bedarfsgerechte Kitaplätze und eine Fachkräfteoffensive für Erzieherinnen und Erzieher soll die Chancengleichheit im Bildungssystem hergestellt werden. „Die starke Verknüpfung zwischen sozialer Herkunft und dem Bildungserfolg der Kinder muss aufgehoben werden!“ forderte Karakasoglu. Weiter müssten Kindertagesstätten und Schulen stärker auf interkulturelle Erziehung setzen. Karakasoglu: „Dies ist eine Frage des Respekts im Umgang mit Verschiedenheit.“

 Die Landesbildungsministerin Wara Wende hob positiv hervor, was sich in der Bildungspolitik in Schleswig-Holstein durch den Regierungswechsel im letzten  Jahr geändert hat. „Mehr als 700 Lehrerstellen, die von der CDU abgebaut werden sollten, behalten wir nun im System und an unseren Schulen und sorgen damit für bessere Lernverhältnisse für unsere Schülerinnen und Schüler“, nannte die Bildungsministerin ein Beispiel für die Prioritätensetzung der Landesregierung. Besonders stolz ist Wende aber darauf, dass den Schulen neben Lehrerstellen zusätzliche Finanzmittel zur Verfügung stünden, um sich mit Sozialpädagogen, Schulpsychologen oder auch IT-Kräften zu verstärken. Hierfür stellt die Bildungsministerin aus ihrem Etat in den nächsten Jahren bis zu elf Millionen Euro zur Verfügung.

 In der Diskussion mit dem fachkundigen Publikum von Lehrerinnen und Lehrer sowie Sozialpädagogen, die ihre Erfahrungen aus dem Berufsalltag in die Diskussion einbrachten, wurden insbesondere Fragen zur Inklusion und Integration aufgeworfen. Hier habe Schleswig-Holstein schon einen hohen Grad der gemeinsamen Unterrichtung erreicht, der jetzt aber auch zu Konsequenzen in der Lehreraus- und –weiterbildung führen müsse. auch die Probleme in der Fachlehrerversorgung wurden angesprochen sowie die soziale Lage bei befristeten Vertragsverhältnissen. Wara Wende: „ An diesen Baustellen sind wir dran, um Flexibilität mit Sicherheit möglichst gut zu verbinden.“

Jürgen Wallbaum (1940 - 2013)

Der SPD-Ortsverein Elmshorn und die SPD-Fraktion im Elmshorner Stadtverordnetenkollegium trauern um ihr langjähriges Mitglied, den Stadtverordneten und ehemaligen Fraktionsgeschäftsführer Jürgen Wallbaum, der am Pfingstmontag im Alter von 72 Jahren verstorben ist.

Jürgen Wallbaum war seit 53 Jahren SPD-Mitglied und seit 1982 in der Elmshorner Kommunalpolitik aktiv. 1986 wurde Wallbaum erstmals in das Stadtverordnetenkollegium gewählt und gehörte diesem ohne Unterbrechung bis zu seinem Tod an. Sein großes Interesse galt den Kindern und Jugendlichen dieser Stadt. In der laufenden Wahlperiode war Wallbaum Vorsitzender des Ausschuss für Kinder, Jugend, Schule und Sport und außerdem Mitglied des Verwaltungsrates der Sparkasse Elmshorn. 

Darüber hinaus war Wallbaum bis zu seinem Tod Mitglied des SPD-Kreisvorstands und Vorsitzender der AG 60plus auf Orts- und Kreisebene. Mit ihm verliert die Elmshorner SPD einen engagierten Mitstreiter für die Idee der Sozialdemokratie und unermüdlichen Kämpfer für die Rechte von Kindern und Jugendlichen. Jürgen Wallbaum hat sich sein ganzes Leben lang für seine Mitmenschen und das Gemeinwohl im Sinne der sozialen Demokratie eingesetzt. Elmshorn für alle Generationen lebenswert zu machen, war  Jürgen Wallbaum ein besonderes Anliegen, für das er in vielen Ehrenämtern nachdrücklich und erfolgreich gewirkt hat. Wir werden ihn vermissen und ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.

Die Elmshorner Sozialdemokraten

Jubiläumsausstellung zu 150 Jahre SPD in Elmshorn noch bis Donnerstag geöffnet

Vom 1. Mai bis zum 23. Mai hat die Elmshorner SPD eine hoch interessante Ausstellung über die 150 jährige Geschichte der Elmshorner SPD von den ersten Gründung einer Lassalleanischen Gemeinde 1863 bis zur Gegenwart im Industrie-
museum in der Catharinen-
strasse zeigen können. 

Neben vielen Einzelbesuchern hat es auch verschiedene Gruppenführungen gegeben, so am Pfingstsonntag für 20 Radwanderer von der Kiebitzreiher SPD. Den Abschluss bilden jetzt die Senioren des DGB aus dem Kreis Pinneberg, für die es am Mittwoch, den 22. Mai, von 10.00 bis 12.00 Uhr eine besondere Führung durch den SPD-Ortsvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Ernst Dieter Rossmann geben soll.  

Interessierte Gäste, die sich dieser Führung anschließen wollen, sind hierzu herzlich eingeladen. Auch am Donnerstag, den 23. Mai, dem Gründungstag der SPD vor 150 Jahren in Leipzig, ist die Ausstellung noch ein letztes Mal geöffnet. 

30 Jahre Brückenschluss beim Krückau-Sperrwerk

Die Elmshorner SPD war unter den ersten Gästen beim Sperrwerks-Fest, zu dem die Seestermüher SPD mit Altbürgermeister Otto Schinkel, dem Bürgermeister und Amtsvorsteher Thorsten Rockel und der SPD-Ortsvorsitzenden Erika Zieger für Pfingstmontag an den Elbdeich  eingeladen hatten. Mit den Abgeordneten Ernst Dieter Rossmann und Beate Raudies an der Spitze war die Elmshorner Delegation pünktlich zur Eröffnung um 11.00 Uhr am Krückau-Sperrwerk eingetroffen. 

Altbürgermeister Otto Schinkel  erinnerte die Gäste in einer kurzen Ansprache daran, dass es seinerzeit alle möglichen Ausflüchte der Behörden gegeben hatte, weshalb die Brücken für die Radfahrer nicht geschlossen werden konnten. Otto Schinkel: „Der SPD-Landtagsabgeordnete Jochen Harms hat dann seinerzeit in Kiel dafür gesorgt, dass der Knoten endlich durchgeschlagen werden konnte und es freie Fahrt über die Krückau gegeben hat!“  Auch manchen „Döntjes“ über die „Eroberung“ und den „Friedensschluss“ zwischen den Landkreisen Stade und Pinneberg auf Pagensand hatte Otto Schinkel parat. 

Bürgermeister Thorsten Rockel hob insbesondere hervor, dass sich der Service und die Einstellung gegenüber den zahlreichen Radtouristen deutlich verbessert hat, seitdem die Verantwortung von den Bundesbehörden auf das Land übergegangen ist. Rockel: „Nicht nur die Naherholung, auch die Radwanderer auf dem Elbe-Radweg von der Nordsee bis nach Prag kommen dabei deutlich besser weg.“  

Auf viele weitere Jahre Brückenschluss am Krückau-Sperrwerk dürfen die Mitglieder der See-stermüher SPD jetzt anstoßen mit „Elmshorn-Sekt“, den die  Radfahrergruppe der SPD aus Elmshorn mitgebracht hatte. SPD-Ortsvorsitzender und MdB Ernst Dieter Rossmann: „Die große Runde rund um die Krückau mit der Querung bei Seestermühe ist schließlich ein absolutes Highlight, das schon viele Tausende Elmshorner in  den letzten 30 Jahren erfreut hat. Das muss unbedingt noch weitere 30 Jahre erhalten bleiben.“ 

Eine stimmungsvolle Veranstaltung der Elmshorner SPD – die Rote Nacht

Unter dem Motto 150 Minuten für 150 Jahre Geschichte hat die Elmshorner SPD am Sonnabend ihre Rote Nacht im Haus 13 gefeiert. Dabei nahmen es die Sozialdemokraten bei der stimmungsvollen Veranstaltung zum 150-jährigen Jubiläum der SPD und des Ortsvereins mit der Zeitangabe des Mottos nicht so genau – es hat etwas länger gedauert, all die Erinnerungen, Geschichten und Anekdoten bei gemütlichen Zusammensein und bei roten Getränken auszutauschen.

Vor den gut besetzten Reihen führten der Ortsvereinsvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann und die Landtagsabgeordnete Beate Raudies, die zusammen mit der Jubiläumsgruppe des Ortsvereins den Abend vorbereitet hatte, das Publikum durch den gelungenen Abend.

Eine besondere Ehre war es für Rossmann, anlässlich der Roten Nacht ein neues Mitglied in den Reihen des Ortsvereins begrüßen zu dürfen.  Seine Kollegin Raudies ließ es sich nicht nehmen, den Ton für ein Ständchen vorzugeben, da der stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende Detlef Witthinrich-Kohlschmitt am selben Abend Geburtstag feierte.

Auf besondere Begeisterung bei den Teilnehmern stieß die Darstellung der sozialdemokratischen Geschichte durch Anna Haentjens, die unter dem Titel „Kampf für Freiheit und Demokratie“ eine bunte Mischung aus Liedern von Berthold Brecht, Erich Mühsam und anderen sowie aus Arbeiterliedern präsentierte und es gekonnt verstand, die Anwesenden zum Mitsingen der Weisen der Arbeiterbewegung wie des „Bundeslieds“ des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins, der Keimzelle der SPD, aus dem Jahr 1863 und „Brüder zur Sonne zur Freiheit“ zu bewegen.

 

 

 

 

 

 

Rossmann führt erneut SPD-Landesliste an

Die Landeswahlkonferenz der schleswig-holsteinischen SPD hat mit beeindruckender Mehrheit von 93,7 % zum dritten Mal Dr. Ernst Dieter Rossmann, MdB, aus dem Elmshorner Ortsverein, auf Platz 1 zur Landesliste der Bundestagswahl gewählt. Der Landesvorsitzende Ralf Stegner hatte zuvor Rossmanns Qualitäten in verantwortlicher Position auch als Sprecher der Landesgruppe hervorgehoben: “Es gibt wenige, die das können, was Ernst Dieter kann. Was Ernst Dieter auszeichnet sucht wirklich seinesgleichen!“

SPD Elmshorn bestätigt Dr. Ernst Dieter Rossmann als Ortsvereinsvorsitzenden

Sehr eindeutig bezog der Ortsverein bei der Jahreshauptversammlung im Jubiläumsjahr am Sonnabend in der AWO-Tagesstätte Mittelweg Position zu bundespolitischen Fragen. 

„Im Rahmen des aufkommenden Bundestagswahlkampfes können wir erleben, wie über eine Diskussion über das Motto und den Spitzenkandidaten versucht wird, die schwarz-gelbe Koalition zu stützen“, führte der Ortsvereinsvorsitzende Dr. Ernst Dieter Rossmann aus: „Die Attacken mit der vorgeblichen Frage, ob Peer Steinbrück der falsche Kandidat sei oder der richtige Mann in der falschen Partei, sind der verzweifelte Versuch, von der Handlungs- und Politikunfähigkeit einer komplett abgewirtschafteten Bundesregierung abzulenken.“ 

„Unser Land braucht dringend eine neue, eine bessere Regierung; dazu stehen wir bereit und dazu ist Peer Steinbrück, unser Spitzenkandidat, genau der richtige Mann,“ so Rossmann unter der starken Zustimmung der Mitglieder.

Im 150. Jahr ihres Bestehens präsentiert sich die SPD Elmshorn als gut aufgestellter und sehr aktiver Ortsverein. Vor den 36 anwesenden Mitgliedern legte der Ortsvereinsvorsitzende Dr. Ernst Dieter Rossmann für den Ortsvorstand die Bilanz der vergangenen zwei Jahre ab und gab einen Ausblick auf die zukünftigen Aufgaben.

Auf ihrer Habenseite verbuchen die Genossen die sehr gute Repräsentation ihres Ortsvereins auf allen politischen Ebenen, sowohl im Bundestag und im Landtag, über den Kreistag bis hin zur Mehrheitsfraktion im Elmshorner Stadtverordnetenkollegium. Auch bei den Arbeitsgemeinschaften der SPD auf Kreis- und Landesebene ist der Ortsverein mit Vorstandsmitgliedern gut vertreten. Besonders erfreulich ist für die Sozialdemokraten die trotz Fluktuation konstante Anzahl von Mitgliedern im Ortsverein.

Neben vielfältigen geselligen Angeboten wie dem alljährliche Grünkohlessen, dem Graue-Erbsen-Essen und dem Sommerfest setzt die Elmshorner SPD immer wieder über inhaltliche Beiträge Mosaiksteinchen in der innerparteilichen Diskussion auf den übergeordneten Ebenen. 

Hierbei haben sich die Genossen in den vergangenen zwei Jahren mit zwei Anträgen zur Parteireform und insbesondere mit mehreren Anträgen zu Bildungsfragen eingebracht. Weitere Themen waren Initiativen zum Gemeinschaftswesen, zur Städtebauförderung, zur Kapitalbesteuerung, zum Mindestlohn, zur Metropolregion und zum Rettungswesen.

Ein besonderes Merkmal der Partei vor Ort ist für den Ortsvereinsvorsitzenden die Kampagnenfähigkeit der Elmshorner SPD: „Regelmäßige Bürgerinformationen an den Infoständen in der Königstraße, Stadtteilbegehungen, Sprechstunden, Bürgerbefragungen und insbesondere die Bahnhofsverteilungen, die wir als einzige Elmshorner Partei regelmäßig durchführen, zeichnen uns aus.“ Sehr intensiv ist mit mehreren Mitgliederversammlungen und mit öffentlichen Diskussionsveranstaltungen auch das Wahlprogramm zur Kommunalwahl am 26. Mai vorbereitet worden.

Im Rahmen dieser Öffentlichkeitsarbeit haben für den Ortsverein die Internetseite und die Nutzung neuer Medien wie einer Facebook-Präsenz eine deutliche Aufwertung erfahren, was sich im Rahmen einer Satzungsänderung auch in der Schaffung eines neuen Vorstandspostens, des Beauftragten für neue Medien, der auch als Webmaster fungiert, niederschlägt.

Neben der Fortführung dieser Vertrauensarbeit und der intensiven Mitgliederwerbung sind die Vernetzung des Ortsvereins in allen gesellschaftlichen Ebenen und das intensive Werben der SPD um das Vertrauen der Wählerschaft die wichtigen Aufgaben der Elmshorner SPD in den kommenden zwei Jahren. 

Sehr zufrieden zeigten sich die Mitglieder mit den Bewerbern für den neuen Ortsvorstand. Bei nur einer Gegenstimme haben die Anwesenden dem Bundestagsabgeordneten Dr. Ernst Dieter Rossmann erneut ein deutliches Vertrauensvotum bei der Wahl zum Ortsvereinsvorsitzenden gegeben, der auch in den kommenden zwei Jahren mit den ebenso wiedergewählten stellvertretenden Ortsvereinsvorsitzenden Traute Röhrs und Detlef Witthinrich-Kohlschmitt die Elmshorner SPD führen wird.

Weiterhin haben die SPD-Mitglieder die Kassiererin Ragnhild Ehlers, die Beisitzerin Gisela Huntenburg und die beiden Organisationsleiter Jürgen Heesch und Michael Schinkel in ihren Funktionen bestätigt.  Der ebenso wiedergewählte Pressesprecher des Ortsvereins, Hans-Joachim Seiffert, übernimmt in seinem Aufgabenbereich zukünftig auch die Verantwortlichkeit für die Medieninhalte.

Auf den neu geschaffenen Posten des Beauftragten für neue Medien wählten die Mitglieder Kai-Olaf von Wolff. Der bisherige Schriftführer Dr. Torben Schneider wechselt auf die Position eines Beisitzers, seine bisherigen Aufgaben werden von dem neu in den Vorstand gewählten Christoph Schmidt übernommen.

Als weiteren Neuzugang im Ortsvorstand verzeichnet die SPD Elmshorn die Landtagsabgeordnete Beate Raudies, die künftig die Funktion einer Beisitzerin übernimmt.

Vorbereitungen für das Jubiläum „SPD Elmshorn 150 Jahre jung“ laufen auf Hochtouren 

Die Elmshorner SPD gehört zu den ältesten Ortsvereinen in der Sozialdemokratie in ganz Deutschland. Bereits 1863 gab es die Gründung einer kleinen Lassalleianischen Gemeinde auf Kloster Sande rund um den Lederarbeiter Popp. Über 150 Jahre lang haben sich jetzt in Elmshorn Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten für die Ziele der Sozialdemokratie, für ihre Mitmenschen und die Stadt Elmshorn im Zeichen von Gerechtigkeit und Solidarität eingesetzt.

Selbst Jahrzehnte von Verbot und Unterdrückung konnten diesen sozialdemokratischen Geist nicht auslöschen. Die SPD in Elmshorn ist auch nach diesen dunklen Jahren der Geschichte immer wieder neu und vielfach stärker als zuvor entstanden und hat weiter zum Wohle der Menschen gearbeitet.

Ein kleiner Einblick in die große Geschichte der Sozialdemokratie und des Ortsvereins

In einer kleinen Ausstellung will der SPD-Ortsverein jetzt vom 1. Mai bis zum 23. Mai, dem Tag der Gründung des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins vor 150 Jahren in Leipzig, im Elmshorner Industriemuseum Ausstellungsstücke aus der Geschichte der Arbeiterbewegung und der Elmshorner SPD sammeln.

Hierzu ein paar Beispiele:

 

Das Gründungsplakat des Vereinigungsparteitages der SPD von 1875 in Gotha, bei dem der Allgemeine Deutsche Arbeiterverein (ADAV) und die Sozialdemokratische Arbeiterpartei (SDAP) vereinigt worden sind.

 

Genosse Löffelbein, Elmshorn, war bei diesem historischen Ereignis in Gotha auch als Delegierter dabei.

 

August Bebel und Friedrich Ebert: In vielen sozialdemokratischen Familien hatten die Medaillons dieser sozialdemokratischen Urväter in der Zeit der Weimarer Republik und auch danach einen ehrenvollen Platz.

 

Das Jahr 1918 brachte nicht nur das Ende des 1. Weltkriegs und das Ende der Kaiserherrschaft, sondern auch die erste parlamentarische Demokratie in Deutschland. Die Arbeiter und Soldaten von Kiel haben hierzu in einem revolutionären Akt des Protestes und der Verweigerung 1918 den Anstoß gegeben. Auch in Elmshorn bildete sich im Gasthof „Zur Linde“ in der Mühlenstraße ein Elmshorner Arbeiter- und Soldatenrat. Vier Gewehre und 13 entschlossene Elmshorner Sozialdemokraten läuteten selbstbewusst die neue Demokratie ein.

 

Das berühmteste Buch, das August Bebel wohl geschrieben hat: „Die Frau und Sozialismus“. In vielen Arbeiterhaushalten war dieses Buch ein wichtiges Werk in der kleinen Hausbibliothek.

 

Parteibücher hatten für die Sozialdemokraten in Zeiten ohne Elektronik und Computer erst recht eine herausragende Bedeutung. Sie dokumentierten Mitgliedschaft, sie protokollierten Parteibeiträge, sie waren der stolze Nachweis der Zugehörigkeit zu einer solidarischen Gemeinschaft.

 

Protokollbücher aus der Elmshorner SPD aus der Zeit nach dem 2. Weltkrieg, sorgfältig geführt, in Ehren gehalten, wahre Fundgruben an ausdauernder und ernsthafter Arbeit zum Wohle der SPD und zum Wohle der Stadt Elmshorn.

 

Der letzte Eintrag kündigt eine neue Zeit an. „Das Protokoll wird nicht weiter geführt, weil in Zukunft die Protokolle über Schreibmaschine gefertigt werden“. Dieses neue Schreibgerät sollte damit eine schöne Tradition für die Zukunft beerben.

Fundstücke zur Geschichte der Elmshorner SPD gesucht

Wer zu Hause, bei Familienangehörigen oder Bekannten weitere interessante Objekte aus der Geschichte der Elmshorner SPD auffinden sollte, ist herzlich eingeladen und gebeten, uns diese historischen Fundstücke für die große Jubiläumsausstellung der SPD im Industriemuseum zur Verfügung zu stellen. Wir sind jederzeit per Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu erreichen.

Fraktionsvorsitzender Lenk Spitzenkandidat zur Kommunalwahl - Nominierung der Wahlkreiskandidaten - Wahlprogramm verabschiedet

10.03.2013

„Die Elmshorner SPD präsentiert sich zur Kommunalwahl gut aufgestellt; mit einem richtungsweisenden Programm für unsere Stadt und überzeugenden Kandidatinnen und Kandidaten in den einzelnen Wahlkreisen,“ lautet das Fazit des Ortsvereinsvorsitzenden Dr. Ernst Dieter Rossmann zum Abschluss der Wahlkonferenz des Ortsvereins am Sonnabend.

Ein wahrhaft umfangreiches Arbeitspensum hatten sich die 45 Mitglieder der SPD Elmshorn vorgenommen, als sie sich zur Wahlkonferenz des Ortsvereins getroffen haben; galt es doch, das Kommunalwahl- programm abschließend zu beraten, die Direktkandidaten zur Wahl im Mai zu nominieren und die Kommunalwahlliste aufzustellen.

Nach der eingehenden Vorstellung des Wahlprogramms , dass durch die Programmgruppe unter der Leitung der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Dörte Köhne-Seiffert erarbeitet und vom Ortsvorstand eingebracht wurde, zeigten sich die Mitglieder sehr angetan von den Impulsen, Initiativen und Zielen, die die Sozialdemokraten in den kommenden fünf Jahren in der Kommunalpolitik für die Stadt Elmshorn verwirklichen wollen. Mit kleineren Änderungen wurde das Programm mit dem Titel „Sozial.Gerecht. Vor Ort. - gemeinsam für unsere Stadt“ einstimmig angenommen.

Mit jeweils überzeugenden Ergebnissen haben die Elmshorner Sozialdemokraten auch die 20 Direktkandidatinnen und -kandidaten ausgestattet, die für die SPD in den einzelnen Wahlkreisen antreten werden. Unter den Kandidaten befinden sich 15 Personen, die auch jetzt schon dem Stadtverordnetenkollegium angehören und wieder antreten und 5 neue Kandidaten. Nicht zur Wiederwahl stellen sich aus der jetzigen 17-köpfigen Fraktion nach über 30-jähriger kommunalpolitischer Tätigkeit Traute Röhrs und die ehemalige Fraktionsvorsitzende und jetzige Landtagsabgeordnete Beate Raudies.

Auf Platz 1 der Liste wählten die SPD-Mitglieder einstimmig ihren Fraktionsvorsitzenden Ulrich Lenk. Lenk, der im vergangenen Jahr die Leitung der Fraktion übernommen hat, ist damit gleichzeitig auch Spitzenkandidat der SPD zur Kommunalwahl. „Dieses Ergebnis ist für mich eine Bestätigung für meine bisherige Arbeit, zugleich aber auch eine große Herausforderung für die kommenden fünf Jahre“, betont der Fraktionsvorsitzende. Die Plätze 2 und 5 der Liste belegen seine Stellvertreter, die Hauptausschussvorsitzende und finanzpolitische Sprecherin der Fraktion, Dörte Köhne-Seiffert, sowie der sozialpolitische Sprecher Detlef Witthinrich. Auf Platz 4 der Liste wurde die Fraktionsgeschäftsführerin Anna Rathmann gewählt.

Mit dem Listenplatz 3 für den Bürgervorsteher Karl Holbach setzt die Elmshorner SPD ganz bewusst ein deutliches Zeichen. „Wir wollen auch bei der jetzigen Kommunalwahl möglichst viele Elmshornerinnen und Elmshorner von unserer Politik und von unserem Wirken für die Stadt überzeugen,“ so Ortsvorsitzender Rossmann, „unser Ziel ist es, auch in den kommenden fünf Jahren als stärkste Partei in der Krückaustadt mit Karl Holbach den Bürgervorsteher für Elmshorn zu stellen.“

Auch die weiteren Listenvorschläge des Ortsvorstands, die dem Prinzip folgen, eine Mischung aus Jung und Alt, Männern und Frauen sowie Erfahrenen und Neueinsteigern herzustellen, fanden jeweils überzeugende Mehrheiten.