Berufliche Schule Elmshorn - mit neuen Impulsen ins neue Jahr

SPD-Politiker beim neuen Schulleiter Erik Sachse

Die Beruflichen Schulen Elmshorn sind mit der ganzen Breite ihrer Angebote von der klassischen Berufsschule für die dualen Ausbildung bis zum Beruflichen Gymnasium nicht nur die größte Schule in Elmshorn, sondern auch ein ganz entscheidender Bildungsträger in der Region. Die SPD-Vertreter aus Stadt, Kreis, Land und Bund sagten deshalb auch bei ihrem Antrittsbesuch beim neuen Schulleiter Erik Sachse und seinem Stellvertreter Klaus Weide die nötige Unterstützung für die Weiterentwicklung der Beruflichen Schule zu. Mit den neuen Werkstatträumen sieht sich die Schule in ihrem Schwerpunkt Technik auf einem sehr guten Stand, wie die Schulleitung gegenüber dem Kreis Pinneberg als Schulträger und dem SPD-Fraktionsvorsitzende im Kreistag  Hans Helmut Birke ausdrücklich anerkannte. Gleichzeitig kommen gerade mit der neuen „Epoche“ der Digitalisierung im Lernen der Berufe wie in der Berufsausübung selbst neue Anforderungen auf die Beruflichen Schulen zu. Dabei geht es nicht nur um den schnellen Zugang in das Internet bis zu Schule hin, die den Elmshorner  SPD-Fraktionsvorsitzenden Ulli Lenk besonders interessierte, sondern auch um die Ausstattung mit Tablets und anderen Geräten in der digitalen Infrastruktur. Hier halten die Experten aus der Berufsschule laufende zusätzliche Ausstattungsbedarfe von über 150.000 Euro pro Jahr für notwendig. 

Der Bundestagsabgeordnete Ernst Dieter Rossmann und die Landtagsabgeordnete Beate Raudies konnten hierzu berichten, welche konzeptionellen Vorgaben auch aktuell von der Bundesregierung und der Kultusministerkonferenz erarbeitet worden sind. So will sich auch das Land dabei engagieren, möglichst alle Schulen schnell an das Internet zu bringen. Auf Bundesebene ist ein Ausstattungsfonds im Gespräch, der für alle 40.000 Schulen in Deutschland  eine Förderung mit durchschnittlich 125.000 Euro ins Auge fasst.  Wegen der hohen Innovationsfolge im digitalen Bereich ist aber nach Auffassung der Politiker und der Experten auch zu prüfen, was von den Betrieben und Ausbildungsstellen mit eingebracht werden kann. 

Positiv bewertet wurde in der Gesprächsrunde auch das Engagement der Beruflichen Schule in Elmshorn in der Einrichtung von Berufsintegrationsklassen und bei der Sprachenbildung für die jungen Migranten. Schulleiter Erik Sachse und sein Stellvertreter Klaus Weide regten hierzu an, vor allen Dingen auch in den Grünen Berufen Einstiegsmöglichkeiten in Ausbildung und Arbeit zu schaffen. Hier gäbe es nicht nur große Bedarfe an Arbeitskräften, sondern auch sinnvoll nutzbare Vorerfahrungen. Die Beruflichen Schulen Elmshorn arbeiten dabei auch jetzt schon mit dem Gartenbauzentrum in Thiensen/Ellerhoop zusammen. Ob sich hier in Zukunft auch ein Konzept für eine Landesberufsschule für Gartenbau verwirklichen lässt, war ein weiterer Diskussionsgegenstand des Politikerbesuchs an der Beruflichen Schule.