Informationen zur aktuellen Politik der Bundestagsabgeordneten

Die Innere Sicherheit wächst
Elmshorns Polizeichef Thorsten Buchwitz beim Wasserturm–Gespräch der SPD

 Sicherheitsfragen beschäftigen auch die Politik vor Ort, so auch beim jüngsten Wasserturm – Gespräch des Elmshorner SPD – Bundestagsabgeordneten Ernst Dieter Rossmann. Mit Elmshorns Polizei–Revierleiter Thorsten Buchwitz und der Stadtverordneten Dörte Köhne–Seiffert als Mitglied im Hauptausschuss und Polizeibeirat der Stadt Elmshorn hatte der SPD – Politiker zwei kompetente Gäste als Diskussionspartner für sein traditionelles Wasserturm–Gespräch mit Informationen, Kaffee und Brötchen eingeladen. Thorsten Buchwitz konnte dabei von sinkenden Straftaten in Elmshorn im Jahr 2017, wie jetzt schon zum dritten Mal geschehen, und einer steigenden Aufklärungsquote berichten. Auf der anderen Seite stehen dem immer noch 500 Fahrraddiebstähle, aber auch 100 Einbrüche entgegen. Hier hätte aber die Sonderkommission Einbruch im Kreis Pinneberg einen Zuwachs in der Aufklärung von 2% auf immerhin 10% erreichen können. Der Revierleiter begrüßte in diesem Zusammenhang ausdrücklich alle Maßnahmen zur Prävention, von der Sicherung des Gebäudes bis zu erhöhter Wachsamkeit der Nachbarschaft und einer steigenden Bereitschaft, Vorkommnisse und Beobachtungen auch an die Polizei zu melden. „Wir brauchen diese Aufmerksamkeit und aktive Mitwirkung aus der Bevölkerung, damit wir als Polizei unsere Arbeit möglichst gut machen können“, so der Revierleiter. Der Bundestagsabgeordnete Ernst Dieter Rossmann erinnerte in diesem Zusammenhang an die Bundesfördermaßnahmen, durch die zum Beispiel über Kredite der Kreditanstalt für Wiederaufbau KfW im vergangenen Jahr 80.000 Wohnungen mit einem besseren Einbruchsschutz versehen werden konnten. Auch im Jahr 2018 stehen hier für interessierte Haushalte über 65 Millionen Euro bereit.

Dörte Köhne–Seiffert konzentrierte sich in ihrem Bericht aus dem Polizeibeirat auf die Verkehrssituation in Elmshorn. „Das ist unser Hauptthema in diesen gemeinsamen Beratungen des städtischen Hauptausschusses mit den Vertretern der Polizei“, so die Stadtverordnete. Das größte Problem sei die Gefährdung der Radfahrer. So habe es im vergangenen Jahr 127 polizeilich registrierte Unfälle unter Beteiligung von Radfahrern gegeben, davon endeten 7 mit schweren Verletzungen und einer tödlich. Hier müsse mit genauen Analysen der Gefährdungssituationen Schritt für Schritt die Sicherheit für die Radfahrer erhöht werden. Revierleiter Buchwitz bestätigte in diesem Zusammenhang, dass entgegen ersten Befürchtungen besondere Regelungen wie die privilegierten Radwegspuren in der Gegenläufigkeit zu einer Einbahnstraße nicht zu erhöhten Unfallzahlen geführt haben. Dörte Köhne–Seiffert sieht hierin eine Ermutigung auch für weitere konkrete Maßnahmen, die Verkehrsräume noch freundlicher für Radfahrer zu machen. Dörte Köhne–Seiffert: „Wir brauchen diesen Ausbau des Radverkehr neben dem Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs auch, um überhaupt mit den wachsenden Mobilitätsbewegungen in der Stadt und im Großraum Elmshorn mit seinen vielen Ein- und Auspendelungen umgehen zu können.“
Weitere Themen in der sehr angeregten Diskussion waren die Situation am Elmshorner Bahnhof und die Vervollständigung der Video-Anlagen auf dem Bahnhof selbst, aber auch die Beleuchtung von Angsträumen in der Stadt. Als Veranstalter des Wasserturm–Gespräches bedankte sich Ernst Dieter Rossmann nicht nur bei Thorsten Buchwitz und Dörte Köhne–Seiffert als Referenten, sondern bat den Revierleiter auch, diesen Dank an die Polizeikräfte in seinem Revier weiterzugeben. Rossmann: „Die Polizei in Elmshorn bemüht sich um sehr viel Bürgernähe und das muss dann auch ausdrücklich anerkannt werden.“

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