www.spd-elmshorn.de/index.php

SPD fordert Verbesserungen im Stadtbusverkehr

„Spätestens mit der nächsten Vergabe des Linienverkehrs in Elmshorn müssen wir die Chance ergreifen, durch eine weitere Attraktivitätssteigerung des öffentlichen Nahverkehrs Anreize zum Umstieg vom Auto auf den Bus zu schaffen!“.  Diese Forderung erhebt die Elmshorner SPD-Fraktion durch ihre Pressesprecherin Dörte Köhne-Seiffert. Priorität hat für die Sozialdemokraten die Ausweitung der Kapazitäten auf der Linie 6501 während des Berufsverkehrs. Hier seien die Busse derzeit regelmäßig überfüllt, so dass dringender Handlungsbedarf bestünde. Möglich wäre dies beispielsweise durch eine verbesserte Taktfrequenz oder aber durch die Einführung einer „Expresslinie“, die den Stadtteil Hainholz auf kurzem Weg mit dem Bahnhof verbindet und so die reguläre Linie entlasten könnte.

Darüber hinaus fordern die Genossen einen früheren Beginn des Linienbetriebs im Stadtgebiet. „Wenn man den Betriebsbeginn um eine Stunde vorverlegt, können deutlich mehr Berufspendler mit dem ÖPNV-Angebot erreicht werden. Es ist aus unserer Sicht ein notwendiger Schritt, um die angespannte Parkplatzsituation rund um den Bahnhof etwas zu entschärfen.“, betonte Köhne-Seiffert die Wichtigkeit dieser Maßnahme. Deswegen wollen die Sozialdemokraten, dass bereits mit dem derzeitigen Betreiber des Stadtbusverkehrs Umsetzungsmöglichkeiten zum frühestmöglichen Termin geprüft werden. Optimierungsbedarf sieht die SPD-Fraktion auch beim Zusammenspiel des Stadtbusverkehrs mit den überregionalen Linien in den Randgebieten Elmshorns. „Auch hier wollen die Menschen angemessene Taktfrequenzen, nicht nur in der Woche, sondern auch an den Wochenenden.“

 Zur Vorbereitung der eigenen Entscheidung hatten die Sozialdemokraten zu einem Stadtgespräch der Fraktion ins Rathaus geladen, zahlreiche Busfahrerinnen und Busfahrer und Nutzer des Busverkehres waren der Einladung gefolgt und hatten Vorschläge unterbreitet, mit denen sich die Fraktion auseinandergesetzt hat. Ein weiteres Anliegen der SPD ist es auch, für mehr Platz in den Bussen für Rollstühle, Rollatoren und Kinderwagen zu sorgen. „Besonders an Markttagen kommt es hier zu Engpässen bei den Platzkapazitäten, wir würden daher eine Lösung befürworten, die den Einsatz von Bussen mit einem größeren bzw. flexibleren Platzangebot vorsieht.“

 Hinsichtlich des Verfahrens geben die Genossen weiterhin einer Direktvergabe den Vorzug vor einer erneuten Ausschreibung. „Es ist jetzt endlich an der Zeit, im Ausschuss Entscheidungen hinsichtlich des Verfahrens zu treffen und die inhaltlichen Schwerpunkte zu diskutieren und zu beschließen. Bereits im April hat unser Fraktionsvorsitzender Ulrich Lenk im zuständigen Ausschuss kritisiert, dass die Verwaltung die Politik nicht ausreichend über die Möglichkeit der Direktvergabe informiert habe. Wir haben uns daher selbst über verschiedene Stellen Informationen eingeholt. Die Verwaltung muss aber dafür Sorge tragen, dass die Fraktionen alle wesentlichen Informationen erhalten. Hierzu ist es nun höchste Zeit!“, so die Pressesprecherin.